Internationale Würdigung für die Pioniere des Rundfunks in KW und ihre Enkel im Förderverein auf dem Funkerberg.

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wie wir in den letzten Tagen gelernt haben, ist Radio machen auch immer Geschichten erzählen. Die Enkel der ersten Rundfunkmacher von 1920, die bis heute aktiv auf dem Funkerberg sind, haben gestern solch eine Geschichte geschrieben. IMG_0146Das Radio Hören war beim Start der Entwicklung der Radioübertragung in Deutschland noch unter Strafe gestellt. Doch in Eigeninitiative, so wie die Enkel  vom Förderverein und von der Stiftung Funkerberg heute, kam es zu der historischen Sendung der ersten Rundfunkübertragung in Deutschland. Weiterlesen

Einen Bürgerhaushalt braucht die Stadt

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Waren Sie gestern  auf der Stadtverordnetenversammlung in Königs Wusterhausen? Nein? Ein interessanter Abend. Ein trockenes Thema. Es ging um den Haushalt der Stadt Königs Wusterhausen für die nächsten Jahre. Eins vorweg, die wirtschaftliche Situation der Stadt ist für Brandenburger Verhältnisse sehr gut. Die Stadt ist attraktiv, viele Menschen kommen in unsere Stadt als Touristen oder Besucher, Wirtschaft und Neubürger siedeln sich an und nicht zuletzt durch viele Investitionen der letzten Jahre ist das Stadtbild ansehnlich geworden.Meine Stimme gestern Abend galt nicht dem Haushalt.

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Neues Job-Center in KaWe

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Oder: Der Oberlehrer und seine unwilligen Schüler!
Eine  Jahrelanger Debatte endete gestern Abend. Die Entscheidung für den Standort des Job-Centers und einen Verbrauchermarkt sind gefallen. Die Wiesenstraße, in unmittelbarer Nähe der Festwiese und des Hockey Platzes, ist der Ort an dem das Job-Center für alle Mitarbeiter im Landkreis errichtet werden wird, und als Sahnehäubchen soll davor ein Verbrauchermarkt enstehen.

Die Debatte um den Standort des neuen Job-Centers konnte grotesker nicht sein. Alle, gefragt oder ungefragt, haben sich am demokratischen Willensbildungsprozess beteiligt. Ob nun mit Sachverstand oder gänzlich ohne. Wie immer zum Schluss am heftigsten. Verbale Entgleisungen des Bürgermeisters, der sich als Oberlehrer gegenüber der CDU aufschwang, gefährdeten das Projekt noch kurz vor dem Ende. Die unglaubliche Selbstsicherheit von Dr. Lutz Franzke hat das Projekt dann doch mit einem Geschmäckle versehen. Wichtig bleibt, nach einem Diskussionsbeginn 2008, dass die Stadt einen entscheidenden Schritt für ihre Bürger und die Dienstleistungsangebote gemacht hat.

Marktforschungen zufolge kommt nun, so hoffen die Planer, auch Leben in die Bahnhofstraße. Es ist schon bemerkenswert, dass es so viele Gegner zum Projekt gibt. Ob nun der Landrat Loge (SPD), der in Vertretung der Arge dem Projekt “Wiesenstraße” zugestimmt hat und im Kreistag nichts an Deutlichkeit vermissen ließ,wenn er sagt: “…meiner Meinung nach sind  Landkreis und Jobcenter und Bundesagentur nicht diejenigen, die einem Investor Planungsaufwendugen zu erstatten haben, …das musse die Stadt Königs Wusterhausen klären.” und weiter “…die Verantwortung für diese Entscheidung liegt bei den Stadtverordneten”. Oder Herr Albrecht, der in der Beratung der Stadtverordnetenversammlung schlichtweg ohne Begründung und dem Anschein nach völlig unwissend  forderte die Diskussion weiterzuführen. Diese unrealistischen Diskussionen werfen einen ausgesprochen delikaten Blick auf die Stadtverordnetenversammlung.

Ich freue mich schon auf die nächsten Kommunalwahlen, wenn alle die, die mit diskutiert haben und sich eingebracht haben auch für die Stadtverordnetenversammlung kandidieren. Bis heute ist  die Treppe vor dem Beratungssaal ein Ort des regen Austausches. Also frisch ans Werk, verstärken wir unsere kommunalen Vertretungen, in dem wir fachkompetente und engagierte Bürgerinnen und Bürger jetzt schon ansprechen für die Kandidatur zu den Kommunalwahlen.

Ihr Michael Reimann

Die Macht der Ohnmaechtigen,

in einigen Tagen ist es wieder soweit. Die Abgeordneten der Stadtverordnetenversammlung von Königs Wusterhausen treffen sich um eine Fülle von Fragen zu beantworten. Besonders interessant ist ein Antrag, der insbesondere dann verwirrt, wenn man die Zusammenhänge kennt. Schon einmal hat Herr Scheetz (SPD) einen Antrag zur Unterstützung der angeschlagenen Volleyballerinnen und Volleyballer der Netzhoppers KW eingebracht. Die Diskussion ergab, dass die Hilfe auf möglichst breite Schultern verlagert werden soll. Also Kommunen, die unmittelbar mit dem Volleyballverein oder der Oberligamannschaft zu tun haben, versuchen dieses existenzielle Problem für den Verein zu lösen. Der Antrag der nun vorliegt, deckt ungefähr nur ein Drittel des Problems. Aber er hängt die Konditionen an einen solch hohen Ast,dass die ehrenamtlichen Mitglieder des Vereins, zu denen ich mich zähle, diese nie realisieren werden können. Der Ruf nach Aufklärung der Schadenersatzforderungserhebung gegenüber dem Verursacher des Schadens und dem Hinweis, auch wenn nur mündlich, dass ein Antrag an den Landrat gar nicht möglich ist, lassen diesen Rohrkrepierer-Antrag als Placebo im Raum stehen. Sie haben vermeintlich etwas gemacht und geben das Geld mit vollen Händen an den unterschiedlichsten Stellen, ob im Kreis oder in der Stadt, aus. Sie haben immer noch nicht erkannt, dass der Sport eine zentrale Rolle für die Freizeitgestaltung der Jugendlichen in unserer Stadt spielt. Dieser Antrag ist ein Schlag ins Gesicht aller derjenigen, die versuchen, im Ehrenamt Kinder und Jugendliche für den Sport zu interessieren. Das ist ein Schlag ins Gesicht für den Parlamentarismus in der Region. Wem der Antrag zu helfenscheint, ist ein Verdienst der Verhinderer.

 

Die heimliche Mitte von KaWe

Im kommenden Jahr wird der Schlossplatz in Königs Wusterhausen durch ein architektonisch harmonisches aushandeln bereichert. Der Arbeiterwohlfahrt-Regionalverband Süd, möchte in historischen Gesamtausgaben die generationsübergreifende Debatte einleiten. Es wird eine Kita und eine altersgerechte Wohnanlage gebaut.
Der Architekt Christian Theurer und sein Kollege Alun Samuels sprühen vor Elan, als sie vor einigen Wochen den Plan der Abgeordneten des Bauausschusses vorstellten. “Das ist eine spannende Aufgabe” so die Architekten. Die Glieder soll etwas in die zweite Reihe gerückt werden. Straßenbegleitend am Kirchplatz direkt wird ein aushandeln vis-a-vis der Kavalierhäuser entstehen. Der schöne Entwurf der Architekten sieht eine Vierteilung der Fassade vor. Also kein Mono Dieter Betonklotz! Die Glieder werden erreicht, durch eine kleine Straße, die am Weißen Haus entlang auf das Gelände der Kindertagesstätte führt. Platz für 100 Mädchen und Jungs an diesem historischen Ort! Natürlich gibt es auch einen Dank zwischen dem Seniorenheim und der Kita, so dass die Debatte oder das Zusammenleben über die Generationen hinweg möglich ist. Ein Allzweckfunktionsgebäude als Sportraum für die Kita und als Begegnungsstätte für die Senioren ist auch dabei. Die ewig gestrigen Fragen dann, warum ist nicht, wie in unserer Satzung festgelegt ein Satteldach auf der Kita! Die beste Antwort liefern die Architekten “auf eine Kita, die die Kinder nicht brauchen, kann man nun mal kein Satteldach setzen” es bleibt dabei, dieses Ensemble passt harmonisch in den Platz. Eigentlich ist der Kirchplatz doch das heimliche Zentrum der Stadt. Nun kommt hier mehr Leben rein. Es ist ein toller Vorschlag!