DIE  A-SOZIALE KOMMUNIKATION – die Rabulisten kommen

IMG_3540die grosse Gefahr, im Zeitalter der fast uneingeschränkten Kommunikation und des Zugangs zu verschiedensten Informationsquellen, liegt in den begrenzten Möglichkeiten ihrer Überprüfung und Verarbeitung.

Eigentlich widerspricht die Art und Weise des heutigen Zusammenlebens, der Globalisierung der industriellen Produktion und gleichzeitig die immer größer werdende Komplexität von Fragestellungen (so auch von Corona) den begrenzten Möglichkeit, Wissen zu selektieren, um auf die jeweiligen Wahrheiten zu stoßen. Dazu braucht der Mensch ein Handwerkszeug. In der Philosophie und Ökonomie sind das die Gesetzmäßigkeiten, die immer einen Beweis ihrer Existenz und ihrer Überprüfbarkeit benötigen. Diese Gesetzmäßigkeiten zeichnen sich dadurch aus, dass in der Gesellschaft, der Geschichte und natürlich in der Politik allgemein immer wieder aus gleichen Ursachen gleiche Wirkungen resultieren.

Demagogie fängt in dem Moment an, wo die sozialen Gepflogenheiten, Gesetzmäßigkeiten des Zusammenlebens und kulturellen Gewohnheiten aufeinanderprallen mit dem, was Einzelne sich als Realität zurecht legen und anderen Menschen aufdrängen wollen. Die Widerspiegelung realer Prozesse, so auch in der Kommunalpolitik, ist an sich schon eine schwierige Sache! Dazu kommen dann oft noch die eigene Widerspiegelung der Wirklichkeit, ein möglicherweise ausgeprägter Narzissmus bezüglich des eigenen Handelns und gegebenenfalls auch das Unvermögen in Zusammenhängen zu denken. Mitunter wird dies ergänzt durch Verdrehungen und Lügen zur „Eigenrettung“. So agiert immer öfter der oberste Zauberlehrling in unserer Stadt.

Zum Verständnis der Überschrift: Die Rabulistik ist ein Fachbegriff der Rhetorik. Sie umfasst die Methoden, in einer Diskussion unabhängig von der Richtigkeit der eigenen Position, Recht zu behalten. Erreichen kann man dies durch logische Kunstgriffe und Verdrehungen, man erzeugt Fehlschlüsse! Psychologen nennen das Manipulation. Mit diesen rhetorischen Tricks wird in einer Diskussion der Eindruck erweckt, dass man selbst Recht hat. Dabei sind die Grenzen zur Täuschung, Irreführung und Lüge durchaus fließend. Die Techniken die in der Rabulistik angewendet werden, um unabhängig von der tatsächlichen Sachlage Recht zu behalten bestehen fast immer auch in Wortverdrehung und Haarspalterei. Auch die inflationäre Anhäufung immer neuer „Argumente“ zählt dazu. Schon in der Antike gab es die sogenannten Sophisten, die gewerbsmäßig Streitgespräche unabhängig von ihrer persönlichen Überzeugung für Andere ausführten. Dabei legten diese Redner mehr Wert auf ihren argumentativen Erfolg als auf Schlüssigkeit oder gar die Wahrheit. Der Redeerfolg beim Publikum rechtfertigte sozusagen jedes Mittel.

Also aufgepasst, wer selbst meint, er habe Recht, muss noch lange nicht Recht haben. Das betrifft  erst recht auch Jene, die bis zum Rechtsstreit vor Gericht gehen, um ihre obskuren Rechtsauslegungen bestätigt zu kommen. Zu ihrem Instrumentarium gehört meist auch die Drohung mit sinnlosen Eskalationen, um ihre Gegenüber abzuschrecken. Solchen Leuten ist es gleich, dass sie Rechtsauseinandersetzungen meist verlieren. Dann beginnen sie halt ihr Spiel von Neuem. Wenn sie dabei Dinge, die sie ohnehin verhindern wollen, immer weiter hinauszögern, ist es ihnen recht. Mehr als Verzögern, Zerstören und Blockieren wollen sie ja auch nicht.

ihr Michael Reimann

Gedanken zum 8. Mai

Baikal_Veteranen_in_MoskauAm 8. Mai 1945 wurde das Ende Hitler Deutschland  in Berlin  besiegelt. Die grauenvolle Bilanz des durch Hitlerdeutschland, Japan und ihre Verbündeten vom Zaun gebrochenen Krieges waren über 50 Millionen Tote. Darunter waren mindestens 19 Millionen Zivilisten. 6 Millionen Menschen fielen dem Rassenwahn des Faschismus zum Opfer. Mit 24 Millionen Toten hatten die Völker der Sowjetunion die höchsten, menschlichen Verluste zu ertragen. Polen hatte mit 5,8 Million Toten einen fast nicht zu ertragenden Blutzoll zu zahlen. Das Schicksal von über 3 Millionen Menschen blieb ungewiss.

Über 9 Millionen Deutsche bezahlten diesen Wahnsinnskrieg mit ihrem Leben.

Am 8. Mai 1945 endete die Shoah, der Völkermord an den europäischen Jüdinnen und Juden sowie der Porajmos, der Genozid an den Sinti und Roma. Es endete auch die Verfolgung und Ermordung all Jener, die dem faschistischen Regime Widerstand geleistet hatten. Die ersten, die die Nazis in Folterkeller und Konzentrationslager steckten waren Kommunisten und Sozialdemokraten. Ihnen folgten aufrechte Deutsche aus Bürgertum und Adel und Geistliche aller Konfessionen, die sich für Freiheit und Menschenwürde einsetzten. Sie alle einten der Wille und die Tat, das deutsche Volk, die deutsche Nation und ihre Kultur vor Barbarei und Untergang zu retten.

Wir danken und ehren am 8. Mai alle diejenigen, die Widerstand leisteten, sich auflehnten, nicht verstummten und Verfolgten halfen. Wir gedenken der Menschen, die in diesen Kämpfen ihr Leben gaben. Wir ehren die Befreier vom Faschismus und die Mutigen, die der Barbarei im Kleinen wie im Großen widerstanden haben. Den größten Blutzoll für die Befreiung vom Faschismus zahlten die Soldaten der Rote Armee. Wir danken ihnen und den Soldaten aller  alliierten Armeen, die auch Berlin vom Faschismus befreiten.

Der 8. Mai ist für uns Mahnung und Verpflichtung zugleich: Frieden, Freiheit und Demokratie sind keine Selbstverständlichkeiten. Es ist unser aller Pflicht, wachsam zu bleiben und uns jeglicher Form von Kriegshetze, Demokratiefeindlichkeit, Antisemitismus und Rassismus entgegenzustellen. Der Schwur von Buchenwald bleibt aktuell:

„Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.“ Michael Reimann

 

Wer Springt da auf den Zug?

Fridays for Future (FFF)

Fragt man die Kinder von Fridays for Future (FFF) nach ihren Forderungen, sind sie meist nach drei Sätzen fertig. Wichtig sei der Kohleausstieg bis spätestens 2030, nicht wie von der GrOKO vorgesehen bis frühestens 2035. Dann kommt das Pariser Klimaabkommen mit dem die Erderwärmung möglichst bei 1,5 Grad begrenzt werden aoll. Der dritte Satz variiert, je nachdem, wen man fragt. „Fliegen muss teurer werden“, sagt Katja Neubauer (12), Schülerin aus der Gegend von KW.  Und dann kommen die Profis. Sie fordern zur „Klimarettung“ Streiks gegen die „Massentierhaltung“, gegen das „Massenschlachten“ und für die Schulfrühstücksbox mit Gurke und Tomate aus biologischen Anbau. Im Erfinden von Kampfbegriffen sind sie groß. So auch in Königs Wusterhausen wo Frau Eichler  aus Neue Mühle schon Tage vorher  in den Büschen vor der „Märkische Geflügel“ hockte, seit dem Klar ist, das der größte Arbeitgeber in KW seine Kapazität erweitern und zusätzliche Arbeitsplätze schaffen will. Sie ruft auch gleich zur globalen Klimademo auf. Wie meist bleiben die Profi-Klimaschützer die Antwort schuldig, wie es für die Kollegen die bei einer Schließung des Standortes ihre Arbeit verlieren, weitergehen soll. Auch Fragen, woher dann zukünftig das Geflügelfleisch in den Kaufhallen kommen soll, beantworten sie nicht. Sie selbst sind Veganer oder zu mindestens Vegetarier und der „Rest“ der Menschen soll an ihrem vegetarischen Wesen genesen. Damit das alles klappt, werden Zukunftsängste verbreitet und versucht, allen anderen ein schlechtes Gewissen einzureden, wenn sie nicht das tun, was ihnen eingeredet wird.  Aber gibt es das überhaupt, eine ethische, daher immer auf das Einzel Individuum gerichtet Ernährung? Wir sehen uns einem unglaublichen Angebot von Lebensmitteln gegenüber. Die Sorge um sich selbst, um eine nahrhafte und gesunde Ernährung spielt dabei eine große Rolle. Die, die es sich schon immer leisten können, ernähren sich und ihre Familien mit hochwertigen Lebensmitteln. Für die sozial Abgehängten, diejenigen, die die Grundlagen für eine gesunde Ernährung und Lebensweise schaffen, bleiben dann billiges Importfleisch und preiswertes Fastfood. Und genau dafür treten die Wiesenhof Gegner ein! Ihr Handeln ist zutiefst unsozial.  Im Übrigen wird bei Schließung des „Wiesenhofs“, ein Betrieb der die Brandenburger Umwelt Standards erfüllt, das Hühnerfleisch nicht verschwinden. Es wird dann woanders und nach nicht zertifizierten und umweltgerechten Methoden produziert. Nur die Eltern der kleinen Klimademonstranten von FFF haben dann den Arbeitsplatz verloren. Dann brauchen sie sich wenigstens nicht mehr um Flugpreise oder Urlaubsreisen zu sorgen. Die fallen dann aus. Nur wer soll dann für das Klima demonstrieren? ihr Michael Reimann

Wer nicht pariert, wird verklagt.

kawe

Der Bürgermeister von Stadt Königs Wusterhausen will den Landkreis wegen angeblich zu hoher Kreisumlage verklagen und macht seine Absicht auch sofort in lokaler und landesweiter Presse publik. Es ist ja nicht sein Geld, das er da sinnlos verpulvern will und nun auch hat. Mit der Kreisumlage ist der Landkreis in der Lage, Projekte, Investitionen und notwendige Strukturanpassungen im Interesse des gesamten Kreises durchzuführen. Genau dazu werden die Mittel der Kreisumlage seit mittlerweile fast drei Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt. Weiterlesen

Der Konjunktiv-Politiker Im Rathaus von KW sind Behauptungen, Konjunktiv und Unterstellungen in Mode gekommen

sind Behauptungen, Konjunktiv und Unterstellungen in Mode gekommen?
Hätte, müsste, könnte, würde: Politik im Konjunktiv – was sollte nach den letzten Bürgermeisterwahlen nicht alles anders werden! Die Bürgerinnen und Bürger wollten tatsächliche Veränderungen zum Besseren wählen – und wurden erneut enttäuscht. Mehr Kita Plätze? franklinVielleicht irgendwann in Zernsdorf. Nachdem „Wir für KW“ wiederholt auf diese Tatsachen hingewiesen hat, dass in Zeesen Möglichkeiten für weitere Kitaplätze bestünden, legte die Stadtverwaltung Pläne für die erneute Instandsetzung einer Kita vor, damit vielleicht bis Jahresende ein Teil der geschlossenen Kita-Plätze wieder entsteht. Weiterlesen