Was mir lieb und (viel zu) teuer ist

Sternmeissen_Plakat_Kanter_2013

Mit dem extremen Wetter und den vielen Wechseln kommt nicht nur unser Körper ab und zu mal in Verlegenheit – am deutlichsten spüren wir es täglich, wenn wir unseren Geldbeutel nachwiegen: Immer leichter wird er – wir bezahlen jeden Tag mehr für unsere Lebensmittel. Der Deutsche Bauernverband sagt uns, warum alles in den letzten beiden Jahren teurer geworden ist. Da soll die Nachfrage in Asien oder Russland stark gestiegen sein.

Na – und dann eben das Wetter! Das brachte Ernteausfälle. Wir brauchen ja nur an das Hochwasser zu denken, dass uns in diesem Jahr besonders hart getroffen hat. Die Schäden sind bisher noch zu sehen. Und eben auch zu spüren.

Fürs nächste Jahr rechnet der Bauernverband damit, dass die Nahrungsmittel noch teurer werden – er rechnet mit einem Preisanstieg um zwei Prozent, und wenn wir jetzt schon mal beim Kauf genau hinsehen, dürfte das bei einigen Lebensmitteln schon erreicht sein. Die Preise für Fleisch sind in den letzten beiden Jahren  um 9 Prozent angewachsen, Obst kostet bereits 13 Prozent und das Gemüse 10,5 Prozent mehr.

Jetzt steigt weltweit der Verbrauch tierischer Produkte wie Eier, Milch und Fleisch ständig weiter …und bald werden wir gar keinen Geldbeutel mehr brauchen; denn das bissel Kleingeld, was übrig bleibt, reicht dann nicht mal mehr, um eine Fahrkarte zum Gemüsemarkt oder zum Fleischer zu kaufen.

Wir sollten den Terminus: „Geldbeutel“ aus dem deutschen Wortschatz verbannen…

12.12.13                              Hartmut Kanter

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