255 JAHRE – PRESSEFREIHEIT

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Vor 225 Jahren am 19.Dezember 1788 wird für Preußen ein verschärftes Zensurenedikt erlassen, um die „in Pressefrechheit ausartende Pressefreiheit“ zu begrenzen. Begründungen: Die älteren Gesetze seien nicht hinreichend präzise. Sie hätten möglich gemacht, dass einige einzelne Männer mit „Eigendünckel“ und oft irrigen Privatmeinungen die Grenzen der Pressefreiheit willkürlich ausweiten oder einschränken konnten. HK

Das Potsdamer Abkommen

Potsdamerabkommen

„es ist nicht die Absicht der Alliierten, das deutsche Volk zu vernichten oder zu versklaven. Die Alliierten wollen dem deutschen Volk die Möglichkeit geben, sich darauf vorzubereiten, sein Leben auf einer demokratischen und friedlichen Grundlage von neuem wieder aufzubauen.“ (Zitat….) Das Abkommen legte fest, dass Deutschland nicht zerstückelt werden soll, sondern als einheitliches Ganzes zu behandeln sei. Die Bildung einer deutschen Regierung, der Abschluss eines Friedensvertrages, die Aufnahme Deutschlands in die UN wurde in Aussicht gestellt. “Der deutsche Militarismus und Nazismus werden ausgerottet, und die Alliierten treffen nach gegenseitiger Vereinbarung in der Gegenwart und in der Zukunft auch andere Maßnahmen, die notwendig sind, damit Deutschland niemals mehr seine Nachbarn oder die Erhaltung des Friedens in der ganzen Welt bedrohen kann.” (Zitat…) Darum sollten die für Faschismus und Krieg Hauptschuldigen Konzernherren und Bankiers ebenso wie die führenden Hitler-Politiker und-Militärs bestraft werden. Das sind die wahren Gründe warum sie, die noch einmal Davongekommenden Stützen der Naziherrschaft und des Hitler-Krieges, gegen das Potsdamer Abkommen hetzen!

Adenauer schreibt in seinen Erinnerungen 1945 bis 1953 “…damit ist die Trennung und Osteuropa, das russische Gebiet, und Westeuropa eine Tatsache… der nicht von Russland besetzte Teil Deutschlands ist ein integrierender Teil Westeuropas… es liegt im eigenen Interesse nicht nur das von Russland besetzter Teil Deutschlands, sondern auch von Englands und Frankreichs…, die nicht Teil Deutschlands, politisch und wirtschaftlich zu beruhigen..“ Wenige Tage vorher sagt Adenauer in einem Interview: „am besten wäre es, wenn man aus den 3 Westzonen sofort eine Bundesrepublik bilden könnte.“ (5. Oktober 1945 AP Interflug)

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges dieses größten Vernichtungskrieges den die Menschheit bis zum heutigen Zeitpunkt erleben musste, fanden sich die unterschiedlichsten politischen Kräfte um den Neuanfang in Ost- und Westdeutschland zu organisieren.

Was war das Ergebnis des Krieges in den westlichen Teilen Deutschlands. Essen hatten fast 1/4, Düsseldorf 1/5 seiner ursprünglichen Bevölkerung verloren.

Mit 36 % war Köln noch härter betroffen 45.000 Einwohner hausten 1945 in der fast völlig zerstörten Stadt.

Von den 9 Millionen Wohnungen die vor Kriegsbeginn gezählt wurden, waren 2 Millionen total zerstört. Die Flüchtlings-und Umsiedlerströme taten ihr übriges. In Schleswig Holstein wuchs die Bevölkerung um 67 %, in Niedersachsen um 42 %. Alles im fast total zerstörten Westdeutschland.

Die Kaufkraft des Zahlungsmittels fiel unaufhörlich. Die Währung war zutiefst angeschlagen durch die Kriegsausgaben. Nun kam der zerstörerische schwarze Markt mit seinen Zigaretten und Schnaps als Ersatzwährungen dazu. Die Versorgung wurde sichergestellt durch Lebensmittelmarken, sie deckten aber kaum das Existenzminimum der Menschen ab.

Im Gegensatz dazu konnte man sämtliche Waren auf dem Schwarzmarkt erhalten. Ein Kilo Fett kostete im Ruhrgebiet rund 300 DM. Der Mindestlohn eines qualifizierten Hauers (Bergmann) lag kaum über 200 DM. Der Hunger klopfte wieder an die Wohungstüren. Die Sorge um jedes Stück Brot, jeden Schluck Milch wurde zum Existenzgegenstand. Die Tasche voller Kartoffeln symbolisierte Reichtum.

22. Juni- Tag der Mahnung

Heute vor 70 Jahren wurde mit dem von Deutschland ausgehenden Angriff auf die Sowjetunion, der von vornherein als Vernichtungsfeldzug geplante größte aller bisherigen Kriege begonnen. Seine grauenvolle Bilanz, über 50 Millionen Menschen die seit 1939-45 zu Tode kamen, darunter allein 19 Millionen Zivilisten. 6 Millionen Menschen fielen dem Rassenwahn des Faschismus zum Opfer. Mit 20 Millionen Toten, hatten die Völker der Sowjetunion den höchsten, nicht wieder gutzumachenden menschlichen Verlust zu ertragen. Polen hatte mit 5,8 Million Toten. Das Schicksal von über 3 Millionen Menschen blieb ungewiss.
Was war das Ergebnis des Krieges in den westlichen Teilen Deutschlands. Essen hatten fast 1/4, Düsseldorf 1/5 seiner ursprünglichen Bevölkerung verloren.
Mit 36 % war Köln noch härter betroffen. 45.000 Einwohner hausten 1945 in der fast völlig zerstörten Stadt.
Von den 9 Millionen Wohnungen die vor Kriegsbeginn gezählt wurden, waren 2 Millionen total zerstört. Die Flüchtlings-und Umsiedlerströme taten Ihr übriges. In Schleswig Holstein wuchs die Bevölkerung um 67 %, in Niedersachsen um 42 %. Alles im fast total zerstörten Westdeutschland. Wir werden weiter offensiv gegen Geschichtsfälschung eintreten! Wir werden auch künftig daran erinnern, dass die sowjetischen Menschen und ihre Rote Armee den Hauptanteil an der Niederschlagung des Faschismus in Europa hatten! Eine Welt des Friedens, der Freiheit, der Gleichberechtigung, der Solidarität aller Menschen und der sozialen Gerechtigkeit bleibt unser Ziel.

8.Mai 2012 Tag der Befreiung!

1945 wurde das Ende Hitler Deutschland eingeleitet. In Berlin unterschrieb General-Feldmarschall Keitel die bedingungslose Kapitulation. Damit war das Ende des größten Vernichtungskrieges der Menschheitsgeschichte besiegelt. Seine grauenvolle Bilanz mit über 50 Millionen Menschen die seit 1939-45 zu Tode kamen darunter allein 19 Million Zivilisten, 6 Millionen Menschen fielen dem Rassenwahn des Faschismus zum Opfer. Mit 20 Millionen Toten hatten die Völker Sowjetunion den höchsten nicht wieder gut zu machenden menschlichen Verlust zu ertragen. Polen hatte mit 5,8 Million Toten einen fast nicht zu ertragen im Blutzoll zu zahlen. Das Schicksal von über 3 Millionen Menschen blieb ungewiss.
Er ist der einzige Krieg, in dem sowohl atomare (von den USA in Japan), als auch biologische und chemische Waffen (beide hauptsächlich von Japan in China) eingesetzt wurden (ABC-Waffen).
Nach Unterdrückung im eigenen Land, Einverleibung Österreichs und der Tschechoslowakai, den siegreichen Blitzkriegen 1939 und 1940 in Polen, Skandinavien, Belgien, Holland, Frankreich und auf dem Balkan, den pausenlosen Bombardements englischer Großstädte, glaubten viele Deutsche, der Faschismus sei unbesiegbar. Im blinden Siegesrausch überfielen am 21. Juni 1941 hochgerüstete deutsche Truppen die Sowjetunion, um sie zu vernichten.
Der Faschistentraum vom “Tausendjährigen Reich” ging jedoch nicht auf. 1941/1942 vor Moskau, 1942/1943 in und um Stalingrad und im Kursker Bogen wurde die faschistische Kriegsmaschine entscheidend geschlagen.
Der amerikanische Präsident F. Roosevelt schrieb im Februar 1943 in einer persönlichen Botschaft: “Viele Monate lang hat die Rote Armee trotz furchtbarer Verluste … einem äußerst mächtigen Feind den Sieg streitig gemacht. Die Rote Armee und das russische Volk haben mit Gewissheit die Streitkräfte Hitlers auf den Weg der endgültigen Niederlage gebracht und sich die dauernde Bewunderung des Volkes der Vereinigten Staaten erworben.”
Diese Einschätzung wurde von der überwiegenden Mehrheit der Weltbevölkerung geteilt. Emigranten, Widerstandskämpfer, alle Gefangenen in Zuchthäusern und Konzentrationslagern verbanden diese Siege mit der Hoffnung auf baldige Befreiung.
Als nach wiederholtem Drängen der Sowjet-Regierung die West-Alliierten am 6. Juni 1944 die Zweite Front eröffneten mit der Landung ihrer Truppen in der Normandie und die Rote Armee wenige Tage später ihre bis dahin größten Offensiven unternahm und bis zur Weichsel und im Januar 1945 bis zur Oder vorstießen, war das Ende der Hitler-Herrschaft zum Greifen nahe. Generalstreiks und Aufstände zur Selbstbefreiung von Paris und anderen französischen Großstädten, Partisanenkämpfe in Italien, Jugoslawien, Griechenland und in Skandinavien waren ebenfalls erfolgreich. Die Vormärsche der Westalliierten bis an den Rhein und die Eroberung Berlins durch Sowjettruppen Anfang Mai 1945 beendeten endlich das Völkergemetzel.
Die Welt atmete auf. Europas Völker wurden am 8. Mai 1945 von der faschistischen Diktatur befreit.
Valentin Falin, der ehemalige Sowjetbotschafter in Bonn, bilanzierte: “An der Ostfront verlor das “Dritte Reich” zehn Millionen Tote, verwundete oder gefangen genommene Soldaten und Offiziere, 48 000 Panzer und Sturmgeschütze, 167 000 Artilleriesysteme, 17 000 Kriegs- und Transportschiffe. Die Rote Armee zerschlug 607 Divisionen. Das waren drei Viertel der gesamten deutschen Verluste. Dies zur Klarstellung, wo der Zweite Weltkrieg entschieden wurde.”
Zur Wahrheit gehört auch, dass unser Volk nicht die Kraft aufbrachte, sich selbst von der blutigen Herrschaft des Faschismus zu befreien. Beträchtlichen antifaschistischen Widerstand gab es, besonders aus den Reihen der Arbeiterbewegung vor und nach 1933.
Auch Kräfte aus anderen Schichten waren beteiligt. Doch die nötige Unterstützung des ganzen Volkes blieb leider aus, sodass die Antihitlerkoalition Grundsteine für einen Neuanfang in Deutschland legen musste.
Widerstandskämpfer und Emigranten begleiteten diese Beschlüsse mit dem Schwur von Buchenwald: “Nie wieder Faschismus und Krieg”. Sie waren die Frauen und Männer der ersten Stunde. Sie motivierten und beflügelten große Teile der jungen Generation nach 1945 zum Aufbruch in die neue Zeit und zum Engagement für ein antifaschistisches, friedliebendes, demokratisches Deutschland Ebenso auch Thomas Mann der 1944 in den USA in einem Aufsatz zum kühnen Auftritt der Geschwister Scholl schrieb: 

”Was zerstört werden sollte ist die verhängnisvolle Macht-Verbindung, die weltbedrohende Vereinigung von Junkern, Generalen und Schwerindustrie. Dem deutschen Volk sollte geholfen werden, die Herrschaft dieser Gruppen für immer zu zerstören, (…) die wirkliche, ehrliche, reinigende Revolution zu verwirklichen (…)”.