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	<title>Reimanns Welt &#187; CDU</title>
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		<title>Eine Revolution des bürgerlichen Konservatismus in Deutschland?</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Jan 2018 06:57:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Michael Reimann]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hausgemachte Probleme der Politik führen zu Protestwahlen und politischen Denkzetteln. Wie ein Gespenst sie wieder da, die Diskussion um eine Revolution. Erinnern wir uns: eine Revolution ist immer der Punkt, wo (&#8230;) <a href="http://m-reimann.com/?p=2737">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hausgemachte Probleme der Politik führen zu Protestwahlen und politischen Denkzetteln. </strong>Wie ein Gespenst sie wieder da, die Diskussion um eine Revolution. Erinnern wir uns: eine Revolution ist immer der Punkt, wo „die da oben“ nicht mehr können, wie bisher und „die da unten“ nicht mehr so weiter wollen, wie bisher! Ich weiß nicht ob die CSU darüber nachgedacht hat? Die obige Situationsbeschreibung erscheint zwar vereinfacht dargestellt, aber immer noch treffend für Zeiten in denen gesellschaftliche Veränderungen mit ihren Auswirkungen anstehen.<span id="more-2737"></span></p>
<p>Die Unzufriedenheit mit der Politik der etablierten Parteien wächst überall und sie wird auch immer lauter artikuliert. Die Frage bleibt, wer diese Unzufriedenheit wie artikuliert und wer, welche Lösungen anbietet.Wichtig ist, festzustellen, dass der bürgerliche Konservatismus in seinen Spielfarben des Liberalismus, Nationalismus und des Neofaschismus gerade dabei ist, wieder stärker in unsere Gesellschaft einzudringen. Was hat die Linke dem entgegen zu setzen? Die Behauptung der Kanzlerin, Deutschland gehe es gut, stößt auf immer breiteren Widerspruch. Immer mehr Menschen erkennen, dass diese Propaganda nicht ihrer Lebensrealität entspricht. Sie sehen den Zerfall der Gesellschaft entlang sozialer Bruchlinien. Es geht um die großen Themen unserer Zeit. Im Grunde sind es wieder die alten Probleme – die sozialen. Wenn die großen Parteien die massiven Herausforderungen unserer Zeit nicht ansprechen, dann fühlen sich die Menschen nicht mehr durch sie vertreten. Und wenn Menschen schon für das Aussprechen der Existenz dieser Probleme massiv attackiert werden, dann wählen sie einfach Protest. Das lautstärkste Angebot dafür reicht von AFD bis zu Freien Wählern oder noch weiter rechts. Wo bleiben die Angebote für gesellschaftliche Alternativen, die die Menschen ernst nehmen und für die sie sich aktiv engagieren wollen? Wo sind die linken politischen Strukturen und Führungspersönlichkeiten, die linke Alternativen glaubwürdig vertreten, weil sie nicht in der Vergangenheit wiederholt politisch „umgefallen“ sind? Seit den 1990er Jahren haben sich die gesellschaftlichen Gräben zwischen arm und reich immer weiter vertieft und sind breiter geworden. Dazu haben seitdem alle Regierungsparteien, gleich wie sie sich selbst nennen, ihre Beiträge geleistet. Versprochen hatten sie jedes Mal Anderes und nun sind sie erstaunt, dass sie ihre Glaubwürdigkeit verloren haben. Seit fast drei jahrzehnten werden die Menschen regiert mittels vager Hoffnungen und zunehmend mittels Angst. Angst vor dem Zusammenbruch der digitalen Welt zur Jahrtausendwende, Angst vor den tiefgreifenden Veränderungen ihrer Arbeitswelt durch Digitalisierung, Angst vor der Abschaffung des Bargeldes, damit sie wieder wie Sklaven auf die monatliche Zuteilung virtueller Chips warten müssen oder Angst vor Abgasen und Staub. Ein weiteres brisantes Thema ist das Thema der Zuwanderung. Von den großen Parteien und ihren Medien wurde es völlig im Wahlkampf so gut es ging politisch und medial ausgeblendet und damit der AFD überlassen. Alle etablierten Parteien schleichen seit langer Zeit um aktuelle Themen wie Kultur und Kulturgeschichte, um Patriotismus und die Lebensweise unseres Volkes, wie Katzen um den heißen Brei. Kräfte, die den Anspruch erheben, politisch links zu stehen, folgen fremden Theorien eines Geschichts- und Kulturnihilismus, der sie in den Augen vieler, die sie erreichen wollen, als vaterlandslose Gesellen erscheinen lassen. Sie machen sich damit selbst – Ironie der Geschichte – zu „vaterlandslosen Gesellen“. Und um die Zahl 3 voll zu machen &#8211; die gegenwärtige Art des Wirtschaftens ist weder ökologisch noch ökonomisch zukunftsfähig. Es sind nicht nur die Heuschrecken aus den USA, die verwüstete Landschaften zurück lassen. Es sind die vereinigten Heuschreckenschwärme des globalen Kapitalismus von Vancouver bis Wladiwostok und von Sydney bis Shanghai. Sie alle lassen kahles und vergiftete Landschaften hinter sich und rauben Menschen ihre angestammte Heimat. Alles im Namen eines behaupteten Fortschritts. Und die Menschen in den Teilen der Welt, aus denen diese Heuschrecken kommen, haben sich in diesen Verhältnissen leidlich eingerichtet – auch sie fürchten Veränderungen, weil sie nicht wissen, wohin Veränderung führen mag. Weniger zu essen und ihre Ansprüche runter zu schrauben, kann nicht die Antwort sein, der sie folgen wollen. Ganz im Gegenteil. Damit sind wir ganz schnell in unserer Region und in unserer Stadt. Wie die Märkische Allgemeine Zeitung bemerkte, war die Stadt Königs Wusterhausen mal eine linke Stadt, zu mindesten bis September 2017. Seit 1990 gaben sich Sozialdemokraten und PDS Politiker die Klinke in die Hand an der Rathausspitze. Die wirtschaftliche Situation der Stadt ist bemerkenswert gut. KW ist eine der wenigen Städte, deren Kommunalpolitiker nicht durch Schuldenberge handlungsunfähig wurden. DAS ist ein sehr wichtiges Ergebnis der bisherigen Arbeit kommunaler Politiker in KW. Bisher wurde eine erfolgreiche Ansiedlungspolitik für Unternehmen betrieben. Die Folge davon ist die geringsten Arbeitslosigkeit seit 1990. Die Kitas funktionieren, die Schulen sind gut bestückt und die Geburtenrate steigt. Dazu kommt die Zuwanderung aus Berlin. Viele der neu Zugewanderten bringen ihre Frustration aus der Großstadt mit in die Kommune. Es wäre aber zu kurz gesprungen, wenn man die Zugewanderten für den Ruf nach Veränderung in KW verantwortlich macht. Die bisher in KW regierenden haben die Stadt immer mehr nur verwaltet, statt sie zu gestalten. Wenn man dabei selbst seine größten Erfolge nicht kommuniziert, die Bürgerinnen und Bürger nicht in die Entwicklung der Stadt einbezieht und vor allem RECHTZEITIG auf neue Anforderungen reagiert, wird einem sehr schnell das Heft des politischen Handelns aus der Hand genommen. Wir kennen doch noch den Spruch, was „das Leben“ für die bereit hält, die zu spät kommen. Zum politischen Bild in KW gehört auch, dass die ehemalige Protestpartei PDS heute als Bürgerpartei Die Linke nicht in der Lage und höchstwahrscheinlich auch nicht willens ist, die Interessen ihrer Wähler konsequent weiter zu vertreten und ihnen Stimme und Einfluss in der Politik zu geben. So oder so trifft die Unzufriedenheit vieler Menschen mit der Politik der sogenannten Etablierten auch die Konservativen. Es ist die Frustration der Menschen mit Parteien im Ganzen, aufgrund deren mangelnder Interessenvertretung ihrer Wähler in unserer Gesellschaft. Durch das Handeln und das Nicht-Handeln der bisher Regierenden schaffen sie die politischen Freiräume für AfD und Freie Wähler mit ihren rückwärtsgewandten Ideen, die ein Deutschland beschwören, das es so gar nicht gab. Diese Leute verbreiten eine irreale heile Welt, die es angeblich in den fünfziger und sechziger Jahren in der Bundesrepublik gab. Ein heiles Trugbild, das vergessen machen soll dass es eine Welt war mit einem völlig obskuren Frauenbild, mit Menschen, die sich nicht scheiden lassen durften, mit Frauen, ohne Zustimmung ihres Mannes nicht arbeiten und keinen Führerschein machen durften. Mit all dem alten Mief gegen den die Jugend in den 1960er Jahren auf die Straße gingen und den sie tatsächlich auslüfteten. Mit einer Wirtschaft, die auf Mensch und Tier und Umwelt keine Rücksicht nahm. Damals hatten viele Menschen, die den gesellschaftlichen Reichtum schufen in der SPD noch eine starke, für den gesellschaftlichen Fortschritt engagierte Kraft an ihrer Seite. Und dann war diese „gute alte Zeit“ auch die des Kalten Krieges, die uns alle in Ost und West mehrfach an den Rand des Untergangs gebracht hat. Es kann nicht Ziel der neuen Konservativen sein, diese Prägung der Bundesrepublik wieder zu beschwören. Die Rechte in der Bundesrepublik hat es immer gegeben. Sie war allerdings bisher extrem rechts, gut als solche erkennbar und einfach kein „modernes“ Auftreten. Und jetzt haben diese extremen Kräfte in dieser Rechten eine Struktur gefunden, in der sie glauben, sich verwirklichen zu können. Bis vor einigen Jahren fing die CDU/CSU das damit verbundene, durchaus bunte Wählerklientel zu einem Teil ein. Das hat sich geändert! Viele Wähler von AfD und Freien Wählern sind – noch &#8211; typische Denkzettel-Wähler. Sie muss man zurückgewinnen. Das wird nie geschehen durch bloße Apelle und schon gar nicht, indem sie in irgendwelche ideologischen Ecken gestellt werden. Im Großen wie im Kleinen sind dringend reale Lösungen für die täglichen Herausforderungen vor denen die Menschen stehen, nötig. Wie es so schön in einem alten Lied heißt: „Es macht sie ein Geschwätz nicht satt.“ Und es sind politische Strukturen nötig, die sich in der täglichen politischen Kleinarbeit dafür tatsächlich einsetzen. Glaubwürdigkeit der Politiker und Politikerinnen ist das höchste, vielleicht sogar das einzige Gut, das sie wirklich besitzen. Alles Andere ist ihnen auf Zeit durch ihre Wähler geliehen.</p>
<p>Herzlich Michael Reimann</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Politiker warnen  vor Eskalation in Syrien</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Apr 2017 11:20:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Michael Reimann]]></dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Nun warnen auch bekannte Außenpolitiker der Regierungsparteien vor einer weiteren Eskalation in Syrien. Der außenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Annen machte  am Freitag im rbb-Inforadio deutlich: &#8220;Trump ist jetzt mit dieser Entscheidung mitten in einem hochkomplizierten Krieg. Die große Frage ist: Was kommt als nächstes? Es gibt eine große Gefahr, dass wir eine weitere Eskalation sehen, und das müssen wir auf jeden Fall vermeiden.&#8221; <span id="more-2704"></span> Annen äußerte Verständnis für den Militärschlag. Es sei aber wichtig, dass die USA jetzt mit Russland und China sprächen. &#8220;Der Sicherheitsrat, der verantwortlich ist für den Frieden in der Welt, hat in den letzten Jahren sträflich versagt. Der wiederholte Einsatz von Giftgas ist eine Verletzung internationalen Rechts. Deswegen kann man natürlich auch nicht schulterzuckend daneben stehen und es einfach geschehen lassen.&#8221;  Annen sagte, jetzt sei Russland gefordert. &#8220;Denn die russische Regierung hat Herrn Assad stets mit ihrem Veto und mit ihrer direkten militärischen Unterstützung zur Seite gestanden. Und das kann natürlich so nicht weitergehen.&#8221; Norbert Röttgen (CDU), Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags, war der amerikanische Luftschlag gegen Syrien gerechtfertigt. &#8220;Natürlich ist das keine Strategie, aber ich halte es für eine richtige Aktion. Zum ersten Mal ist es gelungen, dass der syrische Präsident Assad einen Preis hat bezahlen müssen. Das kann künftig abschreckende Wirkung haben&#8221;, äußerte sich Röttgen im Fernsehsender phoenix (Freitag, 7. April).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Michael Reimann</p>
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		<title>Martin Schulz wird Bundeskanzler &#8211; mit einer Wahrscheinlichkeit von 33,1 Prozent</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Apr 2017 10:11:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Auf eine Anfrage von Michael Reimann bestätigte INWT Statistics der SPD Mann Martin Schulz wird mit einer Wahrscheinlichkeit von 33,1 Prozent Kanzler, die AfD bleibt vermutlich unter 10 Prozent und Rot-Rot-Grün hat (&#8230;) <a href="http://m-reimann.com/?p=2696">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;"><strong>Auf eine Anfrage von Michael Reimann bestätigte </strong></span>INWT Statistics <span style="color: #000000;">der SPD Mann Martin Schulz wird mit einer Wahrscheinlichkeit von 33,1 Prozent Kanzler, die AfD bleibt vermutlich unter 10 Prozent und Rot-Rot-Grün hat keine große Chance auf eine Mehrheit. Dies prognostiziert nach der Landtagswahl im Saarland INWT Statistics (</span><a class="uri-ext outbound" style="color: #0b0b0b;" href="http://www.inwt-statistics.de/" rel="nofollow">www.inwt-statistics.de</a><span style="color: #000000;">), ein auf Data &amp; Analytics spezialisiertes Unternehmen aus Berlin Die Statistikexperten haben ein Prognosemodell für die Bundestagswahl 2017 entwickelt, das die aktuellen und historischen Umfrageergebnisse der führenden Meinungsforschungsinstitute, retrospektive Unsicherheitsintervalle sowie Erfahrungswerte, Trends und einen statistischen Fehlerausgleich verbindet. <span id="more-2696"></span>Damit wollen die Datenprofis den tatsächlichen Wahlergebnissen näherkommen als führende Wahlforschungsinstitute. Was unterscheidet die INWT-Wahlprognose von gängigen Wahlumfragen? Ein Beispiel: Mittels statistischer Verfahren lassen sich in Echtzeit Prognosen auf den Ausgang eines Fußballspiels erstellen. Wahlinstitute stellen mit ihrer Sonntagsfrage quasi nur den aktuellen Spielstand dar &#8211; zum Beispiel, dass es gerade 1:1 steht. Das Prognosemodell von INWT berechnet, wie das Spiel am Ende wahrscheinlich tatsächlich ausgehen wird. Oder eben die Bundestagswahl&#8230;. &#8220;Die Wahrscheinlichkeit für Rot-Rot-Grün liegt bei 32,5 Prozent und ist damit in etwa genauso hoch wie für eine Koalition aus CDU/CSU und Grünen. Die AfD wird nach unseren Prognosen bei etwa 9,0 Prozent und damit wahrscheinlich hinter den Grünen landen. Damit jeder ein Gefühl für die Genauigkeit unserer Prognosen bekommt, haben wir diese um ein realistisches Unsicherheitsintervall ergänzt&#8221;, erläutert Groß.Auszug</span></p>
<address class="xml_contact" style="color: #000000;">INWT Statistics GmbH</address>
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		<title>Krieg gegen den Terror ? Oder Terror gegen den Terror?</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2015 15:38:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ Ist der Bundeswehreinsatz richtig? Diese Frage stellen sich Politiker aller Couleur! Der Außenminister Deutschlands  zitiert Hamlet und meint:  Die Welt ist &#8220;aus den Fugen geraten&#8221;.Die große literarische Figur Shakespeares hadert (&#8230;) <a href="http://m-reimann.com/?p=2527">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><span style="color: #000000;"> <a href="http://i1.wp.com/m-reimann.com/wp-content/uploads/2015/12/IMG_19591.jpg"><img class="alignnone  wp-image-2531" src="http://i1.wp.com/m-reimann.com/wp-content/uploads/2015/12/IMG_19591.jpg?resize=128%2C151" alt="Michael Reimann" data-recalc-dims="1" /></a>Ist der Bundeswehreinsatz richtig? Diese Frage stellen sich Politiker aller Couleur! Der Außenminister Deutschlands  zitiert Hamlet und meint:  </span><span style="color: #000000;">Die Welt ist &#8220;aus den Fugen geraten&#8221;.<span id="more-2527"></span>Die große literarische Figur Shakespeares hadert mit der Herausforderung, die aus den Fugen geratene Welt wieder einzurenken. Und die Bundesregierung? Eskaliert anstatt den eskalieren zu wirken. Sie vermitteln den Eindruck, dass sie sich in einer ähnlich verzwickten Lage befindet wie Hamlet. Jetzt will sie deutsche Soldaten nach Syrien schicken, um gegen die Terror-Miliz IS zu kämpfen. Eine der heikelsten Mission in der Geschichte der Bundeswehr. Eine Entscheidungen mit Tragweite wiedergibt und deutschen  Krieg aus. An wessen Seite ziehen wir in den Krieg: an der Seite Russlands oder der NATO-Mächte? Mit oder gegen Assad? Ist den Bundestagsabgeordneten überhaupt bewusst, auf welches Abenteuer wir uns einlassen? Syrische Flüchtlinge sagen uns, die Situation ist verworrener, als viele in Deutschland denken. Sie machen sich Sorgen um ihre Freunde und Verwandten in ihrer alten Heimat.  ein Hoffnungserscheinungen ist das Verhalten der Linken, zweier Abgeordneter der CDU und einige versprengten Sozialdemokraten. Sie sind ihrem Gewissen und der geschichtlichen Verantwortung gefolgt. Sie haben trotz großer Widerstände im Parlament mit Nein gestimmt.</span></p>
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		<title>Koalitionsvertrag 1.Entwurf &#8211; Konsequenzen aus der NSA-Affäre</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Nov 2013 15:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Michael Reimann]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD 18. Legislaturperiode 1. Entwurf (Stand 24.11. 20:00) &#8220;6798 Konsequenzen aus der NSA-Affäre 6799 6800 Wir drängen auf weitere Aufklärung, wie und in welchem Umfang (&#8230;) <a href="http://m-reimann.com/?p=1877">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Koalitionsvertrag<br />
zwischen CDU, CSU und SPD<br />
18. Legislaturperiode<br />
1. Entwurf<br />
(Stand 24.11. 20:00)</p>
<p>&#8220;6798 Konsequenzen aus der NSA-Affäre<br />
6799<span id="more-1877"></span><br />
6800 Wir drängen auf weitere Aufklärung, wie und in welchem Umfang ausländische<br />
Nachrichtendienste die Bürgerinnen und Bürger und die deutsche Regierung aus<br />
spähen. Um Vertrauen wieder herzustellen, werden wir ein rechtlich verbindliches<br />
Abkommen zum Schutz vor Spionage verhandeln. Damit sollen die Bürgerinnen<br />
und Bürger, die Regierung und die Wirtschaft vor schrankenloser Ausspähung ge<br />
schützt werden. [Wir stärken die Spionageabwehr.] Unsere Kommunikation und<br />
Kommunikationsinfrastruktur muss sicherer werden. [Dafür fördern wir gezielt si<br />
chere Produkte und Lösungen zur Verschlüsselung der Telekommunikationsdaten<br />
in den Telekommunikationsnetzen (Finanzvorbehalt),] verpflichten die europäi<br />
schen Telekommunikationsanbieter, ihre Kommunikationsverbindungen minde6810<br />
stens in der EU zu verschlüsseln und stellen sicher, dass europäische Telekom6811<br />
munikationsanbieter ihre Daten nicht an ausländische Nachrichtendienste weiter<br />
leiten dürfen.&#8221;</p>
<p>Ob das reicht? Ihr Michael Reimann</p>
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		<title>Merkels CDU geschmiert?</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Sep 2013 17:01:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Michael Reimann]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie aus dem Bundestages berichtet wird haben FDP und CDU spenden über 50.000 € erhalten. So ist unter bundestag.de zu lesen: „Die FDP hat im August dieses Jahres 64.000 € als Spende (&#8230;) <a href="http://m-reimann.com/?p=1804">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie aus dem Bundestages berichtet wird haben FDP und CDU spenden über 50.000 € erhalten. So ist unter <a href="http://www.bundestag.de">bundestag.de</a> zu lesen: „Die FDP hat im August dieses Jahres 64.000 € als Spende vom Verband der Chemischen Industrie (VCI) entgegengenommen.“ Zudem erhielt die CDU im August eine Spende in Höhe von 60.000 € vom Märkischen Arbeitgeberverband, wie aus einer Unterrichtung (<a href="http://dip.bundestag.de/btd/17/147/1714709.pdf">17/14709</a>) durch Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) hervorgeht. Gemäß Parteiengesetz sind Spenden, die im Einzelfall die Höhe von 50.000 € übersteigen, dem Bundestagspräsidenten anzuzeigen und von diesem als Bundestagsdrucksache zu veröffentlichen.<span id="more-1804"></span></p>
<p>Es ist schon bemerkenswert wer da wen schmiert! Ausgerechnet die CDU lässt sich vom Märkischen Arbeitgeberverband mit einer exorbitanten Wahlkampfsumme beschenken. Das ist auch die Partei, die sich beharrlich einem gesetzlichen branchenübergreifenden Mindestlohn verweigert und offensichtlich gern Spenden eines Arbeitgeberverbandes entgegennimmt. Man scheint sich gut zu kennen und gemeinsame Ziele verbinden offenbar.</p>
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		<title>Ein neuer Praesident in Paris</title>
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		<pubDate>Sat, 19 May 2012 13:48:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Paris hat sich in den letzten Tagen, auch für uns Deutsche, namhaft verändert. Ein neuer außenpolitischer Kurs im Zusammenhang mit Europa scheint sich abzuzeichnen. Der neue Präsident Frankreichs, Hollande, hat (&#8230;) <a href="http://m-reimann.com/?p=520">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Paris hat sich in den letzten Tagen, auch für uns Deutsche, namhaft verändert. Ein neuer außenpolitischer Kurs im Zusammenhang mit Europa scheint sich abzuzeichnen. Der neue Präsident Frankreichs, Hollande, hat im Gegensatz zu seinem Vorgänger Sarkozy stets auf Bescheidenheit gesetzt. Als erste Maßnahme verkürzt sich sein und alle Gehälter der Minister. Doch damit nicht genug, er stellte in den letzten Tagen einen ambitionierten Plan der Öffentlichkeit vor. 60 Punkte, alle hochbrisant, von der Gründung einer staatlichen Investitionsbank, der stärkeren Hinwendung zu kleinen und mittelständischen Unternehmen und dabei vor allen Dingen die Gewährung von steuerlichen Vorteilen und die direkte Förderung. Auch das Ziel, verlorengegangene Produktionen und Standorte wieder zurück nach Frankreich zu holen, lässt sich der neue Präsident ein spezielles Förderprogramm kosten. Sein besonderes Augenmerk legt er auf die Technologieförderung. Auch die Staatsbetriebe hat er nicht vergessen, die Post, die Bahn und die Energiewirtschaft sollen als Staatsbetriebe gestärkt werden. Der Landwirtschaft räumte er ein besonderes Augenmerk ein. Dabei möchte er den Erhalt der Subventionen und Förderung von Bioanbau und deren Selbstvermarktung stärken. Um das zu erreichen, wird die Staatskasse ausgeglichen, indem er Steuergeschenke zurücknimmt und Steuerschlupflöcher für große Unternehmen schließt. Der geplante Effekt wäre eine Sondereinnahme von 29 Milliarden €. Konsequenterweise will er den Staatsapparat bestärken und setzt sich für die Rücknahme des Einstellungsstopps ein. Er kündigte an, dass Jahreseinkommen über 150.000 € mit Steuerzuschlägen und der Abschaffung von Extranischen rechnen müssen. Besonders interessant ist die Rücknahme des Renteneintrittsalters. Hier scheint es sich nicht nur um eine populistische Forderung zu handeln sondern um Realitätssinn. Und so liest sich der Reigen wie ein Forderungskatalog zur Gesundung einer Nation. Dabei spielt die Bildung, vor allem die schulische Bildung und die Schaffung von Kitaplätzen genauso eine Rolle, wie die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen für Jugendliche.</p>
<p>Ihr Michael Reimann</p>
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		<title>Totgesagte leben laenger?!</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 07:21:29 +0000</pubDate>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>nun sind wir wieder raus! Der Landtag Nordrhein-Westfalen muss ohne eine starke Linke, natürlich links von der SPD auskommen. Das Erschreckende: Ergebnis 2,6 % der Wähler machten ihr Kreuz bei der Linkspartei. Wie die Linken nun mal so sind, sie suchen erstmal beim Anderen nach den Problemen und der Verantwortung. Schnell sind Schuldige gefunden. Rüdiger Sagel aus Münster fordert gegenüber dem Neuen Deutschland eine Neuaufstellung“,  die Partei muss ihre Flügel und Machtkämpfe beenden, sich thematisch verbreitern und sich zu einer modernen sozialistischen Partei transformieren“. Die Spitzenkandidatin macht für alles die Medien verantwortlich. Das Motto lautet: &#8220;Die bürgerlichen Medien haben uns totgeschwiegen!&#8221; Also wenn es eine Gesamtverantwortung für die Linke gibt, dann kann man dem Argument von Sagel folgen. Leider ist die Sache nicht so einfach. (Ko-Fraktionschefin Bärbel Beuermann erklärte: »Bei den nächsten Landtagswahlen stehen wir wieder auf der Matte.« Sie monierte, dass die LINKE von den Medien »totgeschwiegen« worden sei. Die Partei habe die soziale Frage in den Landtag getragen. Doch die Erfolge hätten sich SPD und Grüne auf die Fahnen geschrieben.ND 1405.2012) Das erzielte Ergebnis liegt noch unter dem summierten Ergebnis von WASG und PDS 2005. Es ist gelungen, die Landespartei und die Fraktion als eigenständig politisch handelnde Kräfte zu entwickeln. So kam es zu dem achtbaren Ergebnis von  5,6 % vor 2 Jahren. Nach 20 Monaten nun die Ernüchterung. Die Linke verliert an alle Parteien, außer den CDU &#8211; Stimmen. Besonders schlimm ist,  dass über 10.000 Wählerinnen und Wähler die vor 2 Jahren links gewählt haben, nicht mehr zur Wahl gegangen sind. Bei allem guten Willen ist das nicht nur eine Frage der Partei als solches sondern schon hausgemacht. Immerhin reden wir hier vom größten Flächenland und Trend bestimmenden Wahl. Die schönen Zeiten, in denen die KPD 1947 14 % erhalten hat, sind lange vorbei. Aber das Wählerpotenzial für linke Themen ist nach dem letzten Wochenende größer denn 6 %.  Sie verbergen sich vor allen Dingen in der Protestwählerschar zwischen Piraten, SPD und Grünen und einem gerüttelt Maß an Nichtwählern. Nur die Piraten strahlen mit Unwissenheit.  Bei alledem scheint die Befürchtung der Wählerinnen und Wähler, einen Regierungs und Machtwechsel in Nordrhein-Westfalen zu erleben, ein wesentlicher Grund für das Wahlverhalten zu sein. Die rot-grünen Länderregierungen sollte stabilisiert werden. Das eigentlich positive Ergebnis ist: die sozialen Themen, die die Linke auf den Weg gebracht hat, Kita Betreuung, Schulausbildung, soziale Sicherung von Rentnerinnen und Rentnern usw. sind Themen, die die Menschen erreichen und bewegen. Sie sind von Sozialdemokraten und Grünen ja sogar von der CDU adoptiert worden. Also nur Themen? Nein es fehlt uns das Geschick, das  Urheberrecht an den Themen deutlich zu machen. Nicht die Medien sind schuld, wenn nicht über uns berichtet wird, sondern wir selber. Im übrigen ist der Ruf nach dem starken Mann in einer demokratischen und pluralen Partei immer der Ruf nach Diktatur!<br />
Ihr Michael Reimann</p>
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		<title>BER WILLY BRAND</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 18:20:25 +0000</pubDate>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Brandenburg scheint bei Investitionsprojekten keine glückliche Hand zu haben. Zumindest die verantwortliche Landesregierung. Stets geführt von namhaften Sozialdemokraten. Manfred Stolpe, Matthias Platzeck , alles erster Rang und hochbegabte Politiker. Vielleicht liegt es am märkischen Sand? Vielleicht liegt es an der speziellen Lage des Landes zur Metropole Berlin und oder an seiner EU Außengrenze? Der neue Skandal hat nicht nur mit der Verschiebung der Eröffnung des Flughafens in Schönefeld zu tun. Eine desaströsen Verkettung von Pannen, Fehleinschätzungen und kaufmännischen Bauchlandungen ist der Beginn der Geschichte zum Flughafen in Schönefeld oder beginnt die Geschichte eigentlich früher? Natürlich gibt es in Schönefeld schon seit Jahrzehnten einen Flughafen. Nein, die Apokalypse begann mit der Fehlentscheidung zum Standort eines Großflughafens. Erinnern wir uns, der Regierende Bürgermeister von Berlin Diepgen und der Brandenburger Sozialdemokrat Stolpe peitschten die Entscheidungen gegen die Interessen der Menschen in der Region und was schwerer wiegt, gegen Empfehlungen von entsprechenden Gutachten durch. Die Alternative war Sperenberg. Die Brandenburger CDU scheint durch die Probleme, die jetzt mit der Öffnung zusammenhängen, auf die aberwitzige Idee zu kommen, gleich einen neuen Flughafen in Sperenberg zu bauen. Stärker kann die Schere im Kopf der Handelnden eigentlich nicht sein.<br />
Stolpe hat die Entscheidung zu Schönefeld nur zu Gunsten seines damaligen Koalitionspartners getroffen. Welche Interessen auch immer die CDU in Brandenburg und Berlin bewogen hat sich für Schönefeld einzusetzen, kann man der SPD nicht unumschränkt anlasten. Sicherlich haben Platzeck und Wowereit den Flughafen trotz anderer Möglichkeiten durchgepeitscht aber die Verursacher der Entscheidung waren der ehemalige Bürgermeister der CDU in Berlin, Herr Diepgen und der stellvertretende Ministerpräsident Brandenburgs und Ex-General Schönbohm. Also die CDU Spitze in Brandenburg ist gut beraten, sich aus dem Konflikt weitestgehend herauszuhalten.<br />
Unglaublich aber wahr. Schon im Dezember hat der Landrat in öffentlicher Sitzung auf das Problem aufmerksam gemacht. Die jetzt am lautesten schreien, nämlich die Medien, hätten durchaus die Möglichkeit gehabt, den Landrat von Dahme-Spreewald ernst zu nehmen und ihre verfassungsmäßige Aufgabe als Korrektiv auszuleben. Heute als Journalisten so zu tun, als wenn man nichts wüsste von diesen Problemen, scheint mir ein Stück weit schizophren zu sein. Meines Erachtens, war die Märkische Allgemeine Zeitung und auch die Lausitzer Rundschau am Tisch, als der Landrat seinen Bericht in öffentlicher Sitzung im Kreistag gehalten hat. Das Desaster ist also ein komplettes, legislative, exekutive und letzten Endes auch die Presse haben versagt, wenn es um die Probleme im und um den Flughafen und seiner Eröffnung geht. Fehlt nur die Judikative. Managementfragen kommen als Sahnehäubchen obendrauf.</p>
<p>Aufsichtsräte und deren Verantwortung bei der Kontrolle von Unternehmen sind eine besondere Delikatesse. Der Bürgermeister von Berlin entschuldigt sich, der Ministerpräsident des Landes Brandenburg hält eine Regierungserklärung alles nicht wegen des Verschobenentermins der Öffnung sondern wegen des Desasters in Brandenburg. Eine Fußnote: der Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises 63 also dem Wahlkreis in dem der Flughafen beheimatet ist, hat schon vor 18 Monaten auf das Problem aufmerksam gemacht. Die Mahner in der Wüste werden von den Herrschenden nicht geliebt, wenn sie Recht behalten ist die Blamage umso größer.</p>
<p>Ihr Michael Reimann</p>
<p> P.S. Willi Brand ist wieder mal nicht zu beneiden!</p>
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