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	<title>Reimanns Welt &#187; Europäische Linke</title>
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		<title>Erdoğan und Majestätsbeleidigungsparagraphen</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Apr 2016 06:39:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Michael Reimann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Die LINKE]]></category>
		<category><![CDATA[Erdoğan;Vertreter der Europäischen Union]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Linke]]></category>
		<category><![CDATA[Linksfraktion GUE/NGL]]></category>
		<category><![CDATA[Martina Michels]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Satiriker und Europaabgeordnete Martin Sonneborn interviewte Martina Michels im Rahmen der Produktion zu einer Spiegel-TV-Sendung zur Reichweite von Satire und den Möglichkeiten, sie politisch „einzuhegen“. Die Kanzlerin hatte der Welt schon mal vorab via (&#8230;) <a href="http://m-reimann.com/?p=2609">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="color: #000000;">Der Satiriker und <a style="color: #335a6e;" href="http://www.martinsonneborn.de/">Europaabgeordnete Martin Sonneborn</a> interviewte Martina Michels im Rahmen der Produktion zu einer Spiegel-TV-Sendung zur Reichweite von Satire und den Möglichkeiten, sie politisch „einzuhegen“. Die Kanzlerin hatte der Welt schon mal vorab via Regierungssprecher ihr persönliches Urteil über ein Gedicht verkünden lassen, das in Deutschland ein kollektives Proseminar für Medienrecht vom Zaune brechen konnte, da es voller rassistischer Klischees steckte und zugleich vom Autor als „so etwas darf Satire nicht“ in seine Sendung eingebaut wurde, die das Extra3-Lied über den türkischen Präsidenten Erdoğan kommentierte. <span id="more-2609"></span>Jener hatte nach Bekanntwerden des Liedes den deutschen Botschafter einbestellen lassen, weil er es nicht lustig findet, wenn jemand singt, dass Journalisten in seinem Land im Knast landen. Merkel hatte ihr Urteil über den nachfolgenden – zumindest poetisch fragwürdigen – Kommentar in einem Telefonat der Türkischen Regierung kundgetan.</p>
<p style="color: #000000;">Auf eine Anzeige von Erdoğan als Person folgte noch eine von Erdoğan als Präsident. Über deren Annahme hatte nun die Bundesregierung zu entscheiden, da die Türkei eine diplomatische Note nachgeschoben hatte, um die Bundesregierung zu einer Stellungnahme zu zwingen. Dabei ging es um die Anwendbarkeit des sogenannten „Majestätsbeleidigungsparagraphen“ 103 StGB (Beleidigung von Organen und Vertretern ausländischer Staaten), der ein höheres Strafmaß als der „normale“ Beleidigungsparagraph benennt. Die einen finden die Ermächtigungsentscheidung der Bundesregierung vom Freitag dieser Woche elegant und zugleich skurril, weil der Koalitionspartner anders entschieden hätte. Andere finden die Entscheidung feige. Die ruhigeren Gemüter sagen: Es gab keine andere sinnvolle Entscheidung, denn so hält die Politk sich raus und vertraut dem Rechtsstaat in Deutschland die Satirefreiheit an – verbunden mit der Frage, ob sie Grenzen kennt und wenn ja, wie hoch ihr Strafmaß ist. Wenn das kein Stoff für Satire ist!</p>
<p style="color: #000000;">Vor dieser Entscheidung trafen sich Martin Sonneborn und Martina Michels am Mittwoch abend am Plenarsaal. Als KollegInnen im Kulturausschuss dachten sie im Gespräch schon einmal über eine EU-Richtlinie zur Begrenzung des Humors nach. Die Einigung gestaltete sich genauso heiter wie schwierig oder gar unmöglich. Einig wurden sich beide Parlamentarier allerdings schnell, dass die Satire offenbar in der Lage ist, das beste Bildungsprogramm zum Medienrecht und zur Kunstfreiheit zu liefern, und möglicherweise zukünftige Änderungen durch den Gesetzgeber selbst in die Hand geommen hat. Auch hier gab es ganz offensichtlich einen Problemlösungsstau.</p>
<p style="color: #000000;">Neben Martina Michels interviewte Martin Sonneborn auch Martinas griechischen Fraktionskollegen, Stelios Kouloglou, der selbst Filmemacher und Journalist ist. Ausschnitte dieser Gespräche werden im nächsten Spiegel-TV Magazin ausgestrahlt. Die Erstsendung ist am Sonntag, 17. April 2016.</p>
<p style="color: #000000;">Für Reimannswelt:  <span style="font-weight: 700 !important;">Martin Sonneborn interviewt seine Kulturausschusskollegin Martina Michels zu Politik und Satire</span></p>
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		<title>Klare Botschaft &#8211; Demokratie, Solidarität, und sozialem Fortschritt für Europa</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2015 09:04:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Michael Reimann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf seiner turnusmäßigen Beratung hat der Rat der Vorsitzenden der EL in Athen am 14. März 2015, über die aktuelle Situation in Griechenland beraten und weitere politische Initiativen zur Verstärkung (&#8230;) <a href="http://m-reimann.com/?p=2402">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Auf seiner turnusmäßigen Beratung hat der Rat der Vorsitzenden der EL in Athen am 14. März 2015, über die aktuelle Situation in Griechenland beraten und weitere politische Initiativen zur Verstärkung des gemeinsamen europäischen Kampfes gegen die neoliberale Austeritätsstrategie zu diskutieren.<span id="more-2402"></span></p>
<p><strong> Der Rat erklärt:</strong></p>
<p>&#8220;Der Sieg SYRIZA’s am 25. Januar markiert einen historischen Sieg der Griechinnen und Griechen, die die neue Regierung beauftragt haben, der zerstörerischen Politik der internen Abwertung und Austerität ein Ende zu setzen und eine klare Botschaft von Demokratie, Solidarität, und sozialem Fortschritt nach Europa zu senden.</p>
<p>Der Regierungswechsel in Griechenland signalisiert den Beginn einer neuen Ära in Europa. Die Politik ist wieder in den Vordergrund europäischer Prozesse gerückt und in Europa wurden durch die Haltung der griechischen Regierung erste politische Beben verursacht; dies sind ermutigende Zeichen für die kommende Zeit. In dieser neuen Verhandlungsphase hat sich der Diskussionsrahmen in ganz Europa verändert und damit gleichzeitig eine starke Solidaritätsbewegung erzeugt. Die Stärkung der Solidarität der Menschen in Europa ist äußerst wichtig, um die gesamteuropäischen sozialen Kämpfe zu intensivieren und das Kräfteverhältnis in Europa zu ändern.</p>
<p>Mögliche Errungenschaften durch kleinere oder größere Siege der griechischen Regierung während der nächsten Etappen der andauernden, schwierigen Verhandlungen mit den politischen VertreterInnen des europäischen Neoliberalismus werden das Ende der TINA-Doktrin („There is no alternative“) markieren, den Kampf der EuropäerInnen gegen die Austeritätspolitik beflügeln und progressive politische Bewegungen in ganz Europa stärken.</p>
<p>Wir unterstreichen die Tatsache, dass der Kampf der griechischen Bevölkerung und der griechischen Regierung nicht nur ein Kampf um die Gegenwart und Zukunft ihres eigenen Landes ist; Griechenland steht an vorderster Front des Kampfes um die Gegenwart und Zukunft ganz Europas. Aus diesem Grund sind wir umso entschlossener, unsere gemeinsamen politischen Initiativen zur Ausdehnung der europäischen Front gegen die Austeritätspolitik und die breitere Bekanntmachung unseres alternativen Projekts für Europa in der kommenden Zeit zu intensivieren.</p>
<p>Die Europäische Linke kämpft weiterhin für eine drastische Neuverhandlung der öffentlichen Schulden, die Beendigung der Austeritätspolitik und den Übergang in eine neue Phase öffentlicher Investitionen für die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Sanierung des Sozialwesens sowie für nachhaltige Wachstumsprojekte.</p>
<p>Wir werden daher alle existierenden Möglichkeiten und anstehenden internationalen Zusammenkünfte nutzen, um unsere Aktionen mit sozialen Bewegungen, Gewerkschaften, kulturellen und wissenschaftlichen Verbänden, mit Intellektuellen und anderen zu koordinieren.&#8221;</p>
<p>Red.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Abkommen unter Zwang</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jul 2014 13:38:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Michael Reimann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Linke]]></category>
		<category><![CDATA[Scholz; USA]]></category>
		<category><![CDATA[TIPP]]></category>

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		<description><![CDATA[Einseitige &#8220;Partnerschaft&#8221; südafrikanischer Länder mit der EU steht vor dem Abschluss Helmut Scholz, handelspolitischer Sprecher der Linksfraktion GUE/NGL im Europäischen Parlament, kritisiert das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen der EU mit den Ländern der (&#8230;) <a href="http://m-reimann.com/?p=2241">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Einseitige &#8220;Partnerschaft&#8221; südafrikanischer Länder mit der EU steht vor dem Abschluss</strong></p>
<div class="Content">
<p><strong>Helmut Scholz</strong>, handelspolitischer Sprecher der Linksfraktion GUE/NGL im Europäischen Parlament, kritisiert das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen der EU mit den Ländern der Entwicklungskooperation des südlichen Afrikas (SADC), dessen Verhandlungen vergangene Woche abgeschlossen wurden. &#8220;Fachleute erwarten, dass dieses Abkommen der EU stärker nützen wird als den afrikanischen Partnern“, erläutert Scholz. „Längere Verhandlungen hätten zu einem besseren Ergebnis geführt, doch die Europäische Union hat zur Erpressung gegriffen. Ohne Unterschrift hätten Namibia und Botswana am 1. Oktober alle Zollvorteile beim Marktzugang in die EU verloren und wären nicht mehr konkurrenzfähig gewesen.“<span id="more-2241"></span></p>
<p>Scholz spricht insbesondere den Unterhändlern Namibias aber auch ein Kompliment aus: „Sie haben stark verhandelt und am Ende wichtige Zugeständnisse erreicht. Namibia darf weiter Exportsteuern auf unverarbeitete Rohstoffe erheben, ein wichtiges industriepolitisches Instrument. Junge Industriesektoren dürfen weiter geschützt werden. Die EU Kommission musste auch bei ihrer Forderung nachgeben, dass Vorteile, die künftig Dritten in weiteren Abkommen eingeräumt werden, automatisch auch für die EU gelten (MFN Prinzip). Das ist eine gute Nachricht für die Süd-Süd Kooperation.“ Gegenüber der Ostafrikanischen Gemeinschaft war die EU Kommission in den parallel laufenden Verhandlungen zu genau diesen Zugeständnissen nicht bereit, weshalb die Verhandlungen gestern erneut scheiterten.</p>
<p>&#8220;Das ist ein schmutziger Deal&#8221;, kommentiert <strong>Fabio De Masi</strong> das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPA) der EU mit der Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika (SADC). Das Mitglied der interparlamentarischen Delegation des Europäischen Parlaments für die Beziehungen zu Südafrika weiter: &#8220;Es ist bezeichnend, dass die EU Kommission den Inhalt des Abkommens nicht zeitnah offenlegen möchte. Denn die Verhandlungsführung der EU erinnert eher an Kanonenbootdiplomatie bzw. an das Mafia-Motto von Marlon Brando in der Pate: &#8216;Wir machen ihnen ein Angebot, dass sie nicht ablehnen können!&#8217; Denn die EU hatte Namibia zu Oktober 2014 mit dem Entzug des privilegierten Marktzugangs gedroht, sollte das Abkommen nicht zu Stande kommen.&#8221;</p>
<p>Die EU Kommission betone im Zusammenhang mit dem besseren Marktzugang im Bereich der Landwirtschaft den Verzicht auf Ausfuhrerstattungen bzw. Exportsubventionen. Die europäische Agroindustrie verfüge jedoch auch ohne diese Subventionen über einen eklatanten Wettbewerbsvorteil gegenüber den afrikanischen Kleinbauern.</p>
<p>Helmut Scholz weiter: &#8220;Der Verweis auf Schutzklauseln für die kleineren Ökonomien unter den SADC-Staaten kann mich noch nicht beruhigen. Für einige sensible Produkte gilt dieser Schutz vor plötzlicher Marktüberschwemmung nur befristet. In der EU sind zudem weiter Tricks möglich. So können Hühnerflügel weiterhin als Abfälle deklariert werden. Das ist Dumping. Ich fordere die EU Kommission auf, dass Verhandlungsergebnis umgehend auch der Öffentlichkeit verfügbar zu machen.&#8221;</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der Anfang einer Bewegung!</title>
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		<pubDate>Mon, 05 May 2014 19:27:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Michael Reimann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Linke]]></category>
		<category><![CDATA[Luxemburg;Byski]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich fühle mich in der ganzen Welt zu Hause, wo es Wolken und Vögel und Menschentränen gibt.(Rosa Luxemburg) Ist es schon wieder zehn Jahre her, dass in mitten großer Auseinandersetzungen der (&#8230;) <a href="http://m-reimann.com/?p=2127">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.aphorismen.de/zitat/62126"><em>Ich fühle mich in der ganzen Welt zu Hause, wo es Wolken und Vögel und Menschentränen gibt.</em></a>(Rosa Luxemburg) Ist es schon wieder zehn Jahre her, dass in mitten großer Auseinandersetzungen der Welt eine neue politische Partei, eine Linke und diesmal für ganz Europa gegründet wurde. „Wir streben eine Gesellschaft an, die über die kapitalistische, patriarchale Logik hinausgeht. Unsere Ziele sind Emanzipation des Menschen, Befreiung der Frauen und Männer von Unterdrückung, Ausbeutung und Ausgrenzung in jeglicher Form“, so das Statut. Am 8. Mai 2004 trafen sich 15 europäische Parteien mit linker Orientierung.<span id="more-2127"></span> Es war ein beeindruckendes Treffen von Vertretern Linkssozialistischer, kommunistischer- und rot-grüner Parteien der Europäischen Union um die Gründung meiner Partei vorzubereiten und zu vollenden. Heute sind 25 Parteien mit knapp einer halben Million Mitgliedern in der europäischen Linken (EL) organisiert. PDS-Parteivorsitzender, Lothar Bisky 2004 dazu :&#8230;“ die Notwendigkeit, über die bisherigen Formen der Zusammenarbeit im Europaparlament sowie im Forum der Neuen Europäischen Linken (NELF) hinauszudenken und neue Wege der politischen Zusammenarbeit zu ersinnen, unabhängig vom Verhältnis der einzelnen Parteien zur Europäischen Union und deren Integrationsprozess.“ Besonders schwierig ist seit Anfang an die nationalen Traditionen und Besonderheiten der Mitgliedsparteien, die aus den verschiedenen linken Spektren kommen, unter ein Dach zu bekommen und mit der politischen Arbeit zu beginnen. Heiß gerungen wird nach wie vor auf der linken europäischen Bühne. Einige Parteien haben den Schritt hin zur Kooperation mit anderen Linken in Europa noch nicht vollzogen und sind als Beobachter im Verband tätig. Mitglieder im deutschsprachigen Raum sind Die Linke, die Kommunistische Partei Österreichs, die Partei der Arbeit der Schweiz und wie erwähnt der eine Beobachter, die DKP. Mit dem Parteitag der europäischen Linken in Madrid in diesem Jahr hat sich dieser Bund der völlig unterschiedlichen Parteien zu einem Spitzenkandidaten verständigt. Alexis Tsipras als Kandidat der Europäischen Linken für den Vorsitz der Europäischen Kommission sowie die mögliche Bildung einer gemeinsamen Liste der italienischen Linken für die Wahl des Europäischen Parlaments. Also Kooperation, statt endloser Debatten. Die Ausprägung eines europäischen Dachverbandes aller linken Parteien, ist einen großen Schritt weiter gekommen. So war nur folgerichtig, dass wir die einzelnen Mitglieder der EL Berlin und Brandenburg unter dem Motto ” Genossen, es ist Zeit für uns als Basis” , Namhafte auf uns, die Huderte einzelmitglieder aufmerksam gemacht haben. Eine breite Unterstützung der europäischen Parteien wurde uns zuteil. Welche Ziele verfolgt die europäische Linke? Die Spanische Kommunistische Partei hat es auf den 4. Kongress in Madrid wie folgt zusammengefasst. Sie&#8230;forderte die europäische Linke auf, alles zu tun um die Kräfte zu stärken. Es geht um einen Konsens aller antikapitalistischer und alternativ realistischer Kräfte für einen Transformationsprozess, hin zu einen für die Menschen lebenswerten Europa der Regionen. Darum ist es notwendig, dass die europäische Linke viele einzelne Mitglieder in ihren Reihen gewinnt. Streitigkeiten und Eifersucht zwischen den nationalen linken Bewegungen, zuklein gesprungene Fusionen und das ausgrenzen anders Denkender linker auch in Deutschland muss endlich beendet werden. Zu schnell könnte der Eindruck entstehen dass aus unserer emanzipatorischen Bewegung eine Bewegung der Selbstverliebt mit singulären Interessenwird. Es geht um die Stärkung der Rechte der Einzelmitglieder genauso wie um die Breite Kooperation linker Parteien in Europa. Wie Rosa Luxemburg 1906 feststellte : »Seit wann werden denn große geschichtliche Bewegungen, große Volksbewegungen auf dem Wege heimlicher Abmachungen in geschlossenem Zimmer abgewickelt?«</p>
<p>Genossen, es ist Zeit für uns als Basis</p>
<p>Michael Reimann</p>
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		<title>Und wieder geht&#8217;s um den Euro</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 16:48:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Michael Reimann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Euro]]></category>
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		<category><![CDATA[Europäische Linke]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>

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		<description><![CDATA[Die uns vertretenden Finanzminister der Euro-Staaten haben mit ihrer Zustimmung zur Auszahlung von weiteren 7,5 Milliarden Euro aus dem zweiten Rettungspaket für Griechenland die finanzpolitische Ausrichtung der Staatengemeinschaft weiter manifestiert. (&#8230;) <a href="http://m-reimann.com/?p=1530">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die uns vertretenden Finanzminister der Euro-Staaten haben mit ihrer Zustimmung zur Auszahlung von weiteren 7,5 Milliarden Euro aus dem zweiten Rettungspaket für Griechenland die finanzpolitische Ausrichtung der Staatengemeinschaft weiter manifestiert. Die Nachweispflicht der Athener Regierung über die Erledigung der letzten, so genannten, Reformen ist weitere Voraussetzung, um noch im Mai die erste Tranche über 4,2 Milliarden Euro bereitzustellen, so ist in der Presse der Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem zitiert. Im Juni erfolgen dann weitere 3,3 Milliarden Euro. Die Grundvoraussetzung, um dieses umsetzen zu können, ist die Bestätigung in den Parlamenten der Mitgliedstaaten, so auch im deutschen Bundestag. Bleibt abzuwarten, wie der Wahlkampf sich auf die Entscheidung der Abgeordneten auswirkt.<span id="more-1530"></span></p>
<p>Die nun getroffene Entscheidung hat eine Debatte zwischen den Finanzministern der Euro-Gruppe und einer Empfehlung der so genannten Gläubiger-Troika aus Europäischer Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) vorausgesetzt. Die schmerzhaften Einschnitte im Leben der griechischen Bevölkerung führten zu einem Lob der Troika und die mach der entsprechenden Mittel freu und redet von &#8220;guten Fortschritten&#8221; in Athen und wird nicht müde, für die zukünftige Unterstützung ein effizienteres Steuersystem, eine Liberalisierung des Arbeitsmarkts sowie weitere Entlassungen und Einsparungen im öffentlichen Dienstes im kausalen Zusammenhang zu fordern.So verschlechtert sich die Lebenssituation des Griechischen Volkes.</p>
<p>Die Frage nach den Ursachen dieser Entwicklung ist berechtigt.<br />
Woher kommen die krisenhaften Erscheinungen in Europa. Solche Auswirkungen, wie auf die griechische Nation, bleiben den Mitgliedsländern der Europäischen Union nicht erspart, weil Europa selbst als Teil einer globalen Krisendynamik zu verstehen ist. Alles angefangen hat 2007 mit dem platzen der Subprime- und Immobilienkrise in den USA. Es setzt sich fort über die Finanz und Wirtschaftskrise, bis hin zur „Schuldenkrise“ im europäischen Haus. Als Zufall kann die Auswirkung der Schuldenkrise in der Eurozone nicht gewertet werden. &#8220;Die Einführung des Euro zur Jahrtausendwende, die den europäischen Binnenmarkt vollenden sollte, schuf eine politische Juristen-Diktion, die dem Ideal einer durch die Politik von Politik befreiten Marktwirtschaft sehr nahe kommt. Eine politische Ökonomie ohne Parlament und Regierung, zusammengesetzt zwar aus nach wie vor formal unabhängigen Nationalstaaten, die aber für immer auf eine eigene Währung verzichtet haben. Und damit auf die Möglichkeit, zur Verbesserung der wirtschaftlichen Situation ihrer Bürgerinnen und Bürger das Mittel der Abwertung ihrer Währung einzusetzen.&#8221; So der Direktor des Max Planck Institutes für Gesellschaftsforschung, Wolfgang Streeck. Die Währung Euro steht damit seit Installierung im direkten internationalen Währungswettbewerb. Als wichtiger Grundfehler in der Eurozone ist das unterschiedliche Leistungsvermögen der Nationalökonomien, ohne parlamentarisch aureichende Kontrolle und letzten Endes die fehlende Mitbestimmung zu sehen. Allein Deutschland hat mit seiner Wirtschaftspolitik durch die Lohnrepressionen, beginnend mit der Agenda 2010 und der damit einhergehenden Abkopplung der Nationalökonomie und der Lohnentwicklung, eine weitere Überbetonung der Exportorientierung nach sich gezogen. Die Eurokrise hat also mit der Währung und der Installierung derselben zu tun. Eine global konstruierte Währung, die auf die unterschiedlichen Nationalökonomien abzielt und ein Gleichgewicht versucht zu installieren, ist nicht nur denkbar sondern politisch notwendig.</p>
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