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	<title>Reimanns Welt &#187; Solidarität</title>
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		<title>„Solidarität“als Leitprinzip</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2016 06:57:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Michael Reimann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit;Menschenwürde]]></category>
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		<description><![CDATA[„Wir haben gelernt, wie die Vögel zu fliegen, wie die Fische zu schwimmen; doch wir haben die einfache Kunst verlernt, wie Brüder zu leben.“ Martin Luther King (1929-68), amerik. Bürgerrechtler (&#8230;) <a href="http://m-reimann.com/?p=2655">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>„Wir haben gelernt, wie die Vögel zu fliegen, wie die Fische zu schwimmen; doch wir haben die einfache Kunst verlernt, wie Brüder zu leben.“ <a href="http://www.zitate.de/autor/King%2C+Martin+Luther">Martin Luther King (1929-68), amerik. Bürgerrechtler u. Baptistenpfarrer, 1964 </a><span style="color: #69a6cc;"><span style="text-decoration: underline;">Nobelpreis</span></span>. <b>(</b>franz.) Solidarität bezeichnet ein Prinzip, das gegen die Vereinzelung und Vermassung gerichtet ist und die Zusammengehörigkeit, d. h. die gegenseitige (Mit-)Verantwortung und (Mit-)Verpflichtung betont. Sie kann auf der Grundlage gemeinsamer politischer Überzeugungen, wirtschaftlicher oder sozialer Lage etc. geleistet werden. <span id="more-2655"></span>Die politische Soziologie unterscheidet zwei Formen:</p>
<p>1. die mechanische Solidarität, die auf vorgegebenen gemeinsamen Merkmalen einer Gruppe beruht (z. B. Geschlechtszugehörigkeit), und</p>
<p>2. die organische Solidarität, deren Basis das Angewiesen sein aufeinander (z. B. auf Spezialisten in hocharbeitsteiligen Gesellschaften) ist.</p>
<p><em>Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 5., aktual. Aufl. Bonn: Dietz 2011</em></p>
<p>Ob als Kleinfamilie, als Sippe oder Klan, als Staat oder als Staatenbund (UNO / Völkerbund), in allen diesen &#8211; im Prinzip auf freiwilliger Basis gebildeten &#8211; Zusammenschlüssen menschlicher Individuen oder Gruppen kommt nicht nur das Bewusstsein, aufeinander angewiesen zu sein, sondern auch das Gefühl der Verbundenheit und der Zusammenhalt aufgrund gleichgerichteter Interessen und des Einsatzes für gemeinsame Werte und Ziele zum Ausdruck. Gegenseitige Unterstützung in individuellen Notlagen und das Eintreten für einander in Krisensituationen und bei Bedrohungen von außerhalb der jeweiligen Zusammenschlüsse machen solidarisches Verhalten zu einer Tugend, auf die keine menschliche Gemeinschaft verzichten kann.<br />
Schlägt man heute, in modernen Nachschlagewerken das Pseudonym für internationale Solidarität auf lautet die Definition meist folgend:</p>
<p>&#8220;Internationale Solidarität&#8221; wird immer wieder in Festtagsreden beschworen, gleichwohl hat der Begriff an Strahlkraft und Wirkmächtigkeit verloren. Gemeinhin bezeichnet Solidarität ein Zusammengehörigkeitsgefühl von Individuen und Gruppen.   Das Konzept der Solidarität erlebte eine Blütezeit in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, sowohl innergesellschaftlich als auch auf internationaler Ebene. In der Arbeiterbewegung steht es für den Zusammenhalt der Arbeiter untereinander und gegenüber den Unternehmern. Internationale Solidarität ist damit eng verbunden. Sie kommt insbesondere in den Beziehungen zwischen Industrie- und Entwicklungsländern zum Tragen.</p>
<p>(http://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/31212/internationale-solidaritaet)</p>
<p>Doch wieso wirklich bekanntlich auch ein Wörterbuch oder ein Nachschlagewerk drin. Nehmen wir nur allein die Solidarität Beweise für hungernde Kinder in Afrika oder ein Stück weiter zurück in der Geschichte die Solidarität die dem Volk von Vietnam in den fünfziger und sechziger Jahren zuteil wurde um sein Land zu befreien. Aktuell wäre noch die internationale Solidarität mit dem Volk Griechenlands zu erwähnen. Also nicht wie der Autor glaubt eine verstaubte altmodische Lyrik in Reden sondern ausbaufähiges Gemeingut der Menschheit. Im Bezug auf die Arbeit steht die Solidarität eine herausragende Rolle zu. Erinnern wir uns nur an die Streiks in Deutschland zur Einführung der 40-Stundenwoche oder die letzten Auseinandersetzungen in Frankreich zu den Fragen der Renten. Noch vor einigen National ist es Aufgabe internationaler Organisationen wie zum Beispiel der Europäischen Union ein Rechtsrahmen zu schaffen damit sich die Interessen in Form von Widerständen in rechts normative umsetzen können. Die Solidarität wird dabei eine herausragende Rolle spielen.<br />
Also, von institutionalisierter Solidarität spricht man dann, wenn bestimmte rechtliche Formen der Versicherung in den klassischen Risikobereichen von Arbeit, nämlich Krankheit, Unfall, Altersvorsorge und Arbeitslosigkeit z.B. in Form des „Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit (VVaG)“ gemeint sind. Hierbei zahlt jedes Mitglied dieser Gemeinschaft regelmäßig Beiträge in die gemeinsame, von einer Versicherungsgesellschaft verwaltete Kasse ein, aus der denen, die einen Schaden erleiden, finanzielle Mittel zur Deckung des Schadens zur Verfügung gestellt werden. Die Kritik an der institutionalisierten Solidarität macht sich vor allem an der Nichtbeachtung des Prinzips der Freiwilligkeit fest, die bei sozialstaatlichen Einrichtungen oftmals als nicht gegeben unterstellt wird. Daher wird bei dieser Form der Solidaritätsbegriff zu Unrecht in Anspruch genommen und führt letztlich dazu, dass dieses Solidaritätsverständnis ungeeignet sei, auf ihm auch das Modell des Sozialstaats aufzubauen (vgl. Kurt Bayertz (Hg.), “Solidarität. Begriff und Probleme“, Frankfurt/Main 1998).</p>
<p>Den Gegenpol zur Solidarität stellt das Konkurrenzstreben dar, durch das sich das einzelne Individuum von seinen übrigen „Mitbewerbern“ abheben kann, sofern es ihm einen größeren Erfolg verspricht als seine Ein- bzw. Unterordnung in der Gemeinschaft. Dem Konkurrenzverhalten liegt u.a. der Autonomie-Gedanke zugrunde, worunter die Erstzuständigkeit – jedoch nicht die Alleinzuständigkeit – für die eigene Lebensführung verstanden wird. Das bedeutet, dass sich dem Menschen sowohl die Fähigkeit als auch die Möglichkeit eröffnet, sein Leben sowohl in den Details des Alltags wie in den Entscheidungssituationen an den Knotenpunkten der eigenen Biographie (Authentizität des Lebensentwurfs) in Übereinstimmung mit jenen Vorstellungen von einem gelingenden und glückenden Leben zu führen, von deren personaler Lebensdienlichkeit er überzeugt ist und die er sich deshalb zu eigen gemacht hat. Die Forderung nach Selbstentfaltung gehört zum Kernbereich der Menschenwürde.</p>
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		<title>Klare Botschaft &#8211; Demokratie, Solidarität, und sozialem Fortschritt für Europa</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2015 09:04:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Michael Reimann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf seiner turnusmäßigen Beratung hat der Rat der Vorsitzenden der EL in Athen am 14. März 2015, über die aktuelle Situation in Griechenland beraten und weitere politische Initiativen zur Verstärkung (&#8230;) <a href="http://m-reimann.com/?p=2402">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Auf seiner turnusmäßigen Beratung hat der Rat der Vorsitzenden der EL in Athen am 14. März 2015, über die aktuelle Situation in Griechenland beraten und weitere politische Initiativen zur Verstärkung des gemeinsamen europäischen Kampfes gegen die neoliberale Austeritätsstrategie zu diskutieren.<span id="more-2402"></span></p>
<p><strong> Der Rat erklärt:</strong></p>
<p>&#8220;Der Sieg SYRIZA’s am 25. Januar markiert einen historischen Sieg der Griechinnen und Griechen, die die neue Regierung beauftragt haben, der zerstörerischen Politik der internen Abwertung und Austerität ein Ende zu setzen und eine klare Botschaft von Demokratie, Solidarität, und sozialem Fortschritt nach Europa zu senden.</p>
<p>Der Regierungswechsel in Griechenland signalisiert den Beginn einer neuen Ära in Europa. Die Politik ist wieder in den Vordergrund europäischer Prozesse gerückt und in Europa wurden durch die Haltung der griechischen Regierung erste politische Beben verursacht; dies sind ermutigende Zeichen für die kommende Zeit. In dieser neuen Verhandlungsphase hat sich der Diskussionsrahmen in ganz Europa verändert und damit gleichzeitig eine starke Solidaritätsbewegung erzeugt. Die Stärkung der Solidarität der Menschen in Europa ist äußerst wichtig, um die gesamteuropäischen sozialen Kämpfe zu intensivieren und das Kräfteverhältnis in Europa zu ändern.</p>
<p>Mögliche Errungenschaften durch kleinere oder größere Siege der griechischen Regierung während der nächsten Etappen der andauernden, schwierigen Verhandlungen mit den politischen VertreterInnen des europäischen Neoliberalismus werden das Ende der TINA-Doktrin („There is no alternative“) markieren, den Kampf der EuropäerInnen gegen die Austeritätspolitik beflügeln und progressive politische Bewegungen in ganz Europa stärken.</p>
<p>Wir unterstreichen die Tatsache, dass der Kampf der griechischen Bevölkerung und der griechischen Regierung nicht nur ein Kampf um die Gegenwart und Zukunft ihres eigenen Landes ist; Griechenland steht an vorderster Front des Kampfes um die Gegenwart und Zukunft ganz Europas. Aus diesem Grund sind wir umso entschlossener, unsere gemeinsamen politischen Initiativen zur Ausdehnung der europäischen Front gegen die Austeritätspolitik und die breitere Bekanntmachung unseres alternativen Projekts für Europa in der kommenden Zeit zu intensivieren.</p>
<p>Die Europäische Linke kämpft weiterhin für eine drastische Neuverhandlung der öffentlichen Schulden, die Beendigung der Austeritätspolitik und den Übergang in eine neue Phase öffentlicher Investitionen für die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Sanierung des Sozialwesens sowie für nachhaltige Wachstumsprojekte.</p>
<p>Wir werden daher alle existierenden Möglichkeiten und anstehenden internationalen Zusammenkünfte nutzen, um unsere Aktionen mit sozialen Bewegungen, Gewerkschaften, kulturellen und wissenschaftlichen Verbänden, mit Intellektuellen und anderen zu koordinieren.&#8221;</p>
<p>Red.</p>
<p>&nbsp;</p>
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