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	<title>Reimanns Welt &#187; Banken</title>
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		<title>Achtung ! Cyber-Bankräuber</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Apr 2016 06:09:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Michael Reimann]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es habe zuletzt mehrere Vorfälle gegeben, bei denen betrügerische Nachrichten über das Netzwerk gesendet worden seien, hieß es in dem Swift-Schreiben am Montag, das der Nachrichtenagentur Reuters vorlag.Das Vorgehen sei (&#8230;) <a href="http://m-reimann.com/?p=2618">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="color: #1f1f1f;">Es habe zuletzt mehrere Vorfälle gegeben, bei denen betrügerische Nachrichten über das Netzwerk gesendet worden seien, hieß es in dem Swift-Schreiben am Montag, das der Nachrichtenagentur Reuters vorlag.Das Vorgehen sei jeweils ähnlich gewesen. Namen von Opfern der Cyber-Angriffe oder Angaben zu finanziellen Verlusten wurden nicht gemacht.<span id="more-2618"></span> Swift gab zudem ein Software-Update heraus, das sich gegen ein Schadprogramm richtet, das nach Erkenntnisse von Sicherheitsexperten des britischen Rüstungskonzerns BAE bei dem Angriff auf Bangladeschs Notenbank benutzt wurde.</p>
<p style="color: #1f1f1f;">Die Cyber-Diebe, die Anfang Februar 81 Millionen Dollar (71,91 Mio. Euro) von der Zentralbank erbeuteten., haben den BAE-Fachleuten zufolge vermutlich die Swift-Kundensoftware Alliance Access manipuliert, um ihre Spuren zu verwischen und die Entdeckung des Raubs zu verzögern. Swift ist ein Dreh- und Angelpunkt des internationalen Finanzsystems.</p>
<p style="color: #1f1f1f;">Es handelt sich um eine internationale Kooperative von 3.000 Finanzinstituten mit Sitz in Brüssel. Sie soll dafür sorgen, dass Zahlungsvorgänge sicher und reibungslos über die Bühne gehen. Swift zufolge hat das Schadprogramm keine Auswirkungen auf die Datenaustausch-Plattform von Swift, der sich weltweit 11.000 Banken und andere Einrichtungen bedienen. Die betroffene Software Alliance Access hingegen werde nur von einigen Instituten genutzt.</p>
<p style="color: #1f1f1f;"><span style="color: #707070;">Von Apa/Ag.</span><span style="color: #707070;">   /   </span><span style="color: #707070;">26.04.2016 &#8211; 06:42</span><span style="color: #707070;">  </span></p>
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		<title>Der Sehnsuchtsort Panama</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Apr 2016 16:17:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Michael Reimann]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Kinderbuchautor Janosch träumte, nicht nur, in der Gestalt des Tigers und des kleinen Bären von dem Wunderland Panama. Damit war er nicht allein. Panama war auch der Sehnsuchtsort großer (&#8230;) <a href="http://m-reimann.com/?p=2570">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kinderbuchautor Janosch träumte, nicht nur, in der Gestalt des Tigers und des kleinen Bären von dem Wunderland Panama. Damit war er nicht allein. Panama war auch der Sehnsuchtsort großer Künstler. So des französischen Malers Paul Gauguin. Das Licht, die Landschaft, die Menschen und nicht zuletzt die Lage des Landes mit seinem, durch die Menschen gegrabenen Kanal, schien für ihn das Ziel seiner Träume vom einfachen Leben. <span id="more-2570"></span>Bananen, Ananas und der Panamakanal sind die wesentlichen Merkmale dieses Staates, bis vor einigen Tagen. Die geostrategische Lage des Landes als wichtiger Umschlagplatz für Obst und den internationalen Schiffstransport, heute mit dem organisierten Steuerbetrug zu verbinden, heißt umzudenken. Bis zum Jahre 2000 verwalteten die USA den Schifffahrtskanal zwischen Atlantik und Pazifik. Nun verwaltet Panama diesen allein.Wiederum ist es ein Datenleck, das mehr als 200.000 Firmen, die leider keinen einzigen Arbeitsplatz schufen und unter den Verdacht des Steuerbetruges fallen, an die Öffentlichkeit spülte<em>.</em> Insbesondere der Kunstmarkt spielt eine zentrale Rolle. Was da unter den Auktionshammer kommt, landet postwendend in einem Briefkasten in Panama. Und von den USA hört man wenig? Kein Wunder, sie haben ihre eigenen Steueroasen. Und das auch noch im eigenen Land. Im Bundesstaat Delaware der 1781 als erste Kolonie aus den USA eine Verfassung bekam. Er wird deshalb auch „The First State“ genannt. Heute haben mehr als 600.000 Firmen, aus den USA und anderen Ländern, dort einen Briefkasten. Ein Drittel aller Briefkästen übrigens in einem Haus! Corporation Trust Center in Wilmington, 1209 North Orange Street. Konsequenterweise heißt deswegen der Kampf um die Briefkästen, d.h. die Flucht vor der Steuer, Delaware-Effekt. Also nicht mit dem Finger nur auf Panama gezeigt! Sondern bleiben wir bei Lichtenstein, kanarische Inseln, Bermudas, Indonesien, Bangkok und natürlich bei Panama.</p>
<p>Ihr Michael Reimann</p>
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		<title>Und wieder geht&#8217;s um den Euro</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 16:48:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Michael Reimann]]></dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Die uns vertretenden Finanzminister der Euro-Staaten haben mit ihrer Zustimmung zur Auszahlung von weiteren 7,5 Milliarden Euro aus dem zweiten Rettungspaket für Griechenland die finanzpolitische Ausrichtung der Staatengemeinschaft weiter manifestiert. Die Nachweispflicht der Athener Regierung über die Erledigung der letzten, so genannten, Reformen ist weitere Voraussetzung, um noch im Mai die erste Tranche über 4,2 Milliarden Euro bereitzustellen, so ist in der Presse der Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem zitiert. Im Juni erfolgen dann weitere 3,3 Milliarden Euro. Die Grundvoraussetzung, um dieses umsetzen zu können, ist die Bestätigung in den Parlamenten der Mitgliedstaaten, so auch im deutschen Bundestag. Bleibt abzuwarten, wie der Wahlkampf sich auf die Entscheidung der Abgeordneten auswirkt.<span id="more-1530"></span></p>
<p>Die nun getroffene Entscheidung hat eine Debatte zwischen den Finanzministern der Euro-Gruppe und einer Empfehlung der so genannten Gläubiger-Troika aus Europäischer Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) vorausgesetzt. Die schmerzhaften Einschnitte im Leben der griechischen Bevölkerung führten zu einem Lob der Troika und die mach der entsprechenden Mittel freu und redet von &#8220;guten Fortschritten&#8221; in Athen und wird nicht müde, für die zukünftige Unterstützung ein effizienteres Steuersystem, eine Liberalisierung des Arbeitsmarkts sowie weitere Entlassungen und Einsparungen im öffentlichen Dienstes im kausalen Zusammenhang zu fordern.So verschlechtert sich die Lebenssituation des Griechischen Volkes.</p>
<p>Die Frage nach den Ursachen dieser Entwicklung ist berechtigt.<br />
Woher kommen die krisenhaften Erscheinungen in Europa. Solche Auswirkungen, wie auf die griechische Nation, bleiben den Mitgliedsländern der Europäischen Union nicht erspart, weil Europa selbst als Teil einer globalen Krisendynamik zu verstehen ist. Alles angefangen hat 2007 mit dem platzen der Subprime- und Immobilienkrise in den USA. Es setzt sich fort über die Finanz und Wirtschaftskrise, bis hin zur „Schuldenkrise“ im europäischen Haus. Als Zufall kann die Auswirkung der Schuldenkrise in der Eurozone nicht gewertet werden. &#8220;Die Einführung des Euro zur Jahrtausendwende, die den europäischen Binnenmarkt vollenden sollte, schuf eine politische Juristen-Diktion, die dem Ideal einer durch die Politik von Politik befreiten Marktwirtschaft sehr nahe kommt. Eine politische Ökonomie ohne Parlament und Regierung, zusammengesetzt zwar aus nach wie vor formal unabhängigen Nationalstaaten, die aber für immer auf eine eigene Währung verzichtet haben. Und damit auf die Möglichkeit, zur Verbesserung der wirtschaftlichen Situation ihrer Bürgerinnen und Bürger das Mittel der Abwertung ihrer Währung einzusetzen.&#8221; So der Direktor des Max Planck Institutes für Gesellschaftsforschung, Wolfgang Streeck. Die Währung Euro steht damit seit Installierung im direkten internationalen Währungswettbewerb. Als wichtiger Grundfehler in der Eurozone ist das unterschiedliche Leistungsvermögen der Nationalökonomien, ohne parlamentarisch aureichende Kontrolle und letzten Endes die fehlende Mitbestimmung zu sehen. Allein Deutschland hat mit seiner Wirtschaftspolitik durch die Lohnrepressionen, beginnend mit der Agenda 2010 und der damit einhergehenden Abkopplung der Nationalökonomie und der Lohnentwicklung, eine weitere Überbetonung der Exportorientierung nach sich gezogen. Die Eurokrise hat also mit der Währung und der Installierung derselben zu tun. Eine global konstruierte Währung, die auf die unterschiedlichen Nationalökonomien abzielt und ein Gleichgewicht versucht zu installieren, ist nicht nur denkbar sondern politisch notwendig.</p>
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		<title>Das Maerchen von den armen Deutschen und die Europäische Zentralbank (EZB)</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 06:41:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Michael Reimann]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die aktuelle Debatte wird auch von der Europäische Zentralbank (EZB) geführt. Sie legte Donnerstag die mit Spannung erwartete Studie &#8220;The Eurosystem Household Finance and Consumption Survey&#8221; vor. Um es vorweg (&#8230;) <a href="http://m-reimann.com/?p=1448">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die aktuelle Debatte wird auch von der Europäische Zentralbank (EZB) geführt. Sie legte Donnerstag die mit Spannung erwartete Studie &#8220;The Eurosystem Household Finance and Consumption Survey&#8221;<br />
vor. Um es vorweg zu nehmen, ein Ergebnis dieser Studie ist, dass das Vermögen der deutschen Haushalte geringer als das durchschnittliche Vermögen in Europa erscheint. Durch die Maßnahmen zur Stabilisierung der Nationalökonomien in Ländern wie Portugal, Griechenland und Zypern,<br />
enthält die Studie immensen politischen Zündstoff &#8211; mit der Studie wird versucht, das Märchen von den armen deutschen, die den Europäern helfen müssen, geschürt.  Durch die Handreichung wird die Diskussion in der Öffentlichkeit um die so genannten Eurorettungsmaßnahmen unter ein anderes Licht gestellt. Über drei Jahre wurden im Zusammenhang mit der Studie 62.000 Haushalte in 15 Ländern zu ihrem Vermögen befragt und daraus die Nettovermögen der Haushalte in Europa interpoliert. Im wesentlichen ging es also um den Vergleich der Vermögen in Europa.</p>
<p><strong>Was sind die Ergebnisse der Studie?</strong></p>
<p>Land &#8211; Nettovermögen<br />
Luxemburg &#8211; 397,8<br />
Zypern &#8211; 266,9<br />
Malta &#8211; 215,9<br />
Belgien &#8211; 206,2<br />
Spanien &#8211; 182,7<br />
Italien &#8211; 173,5<br />
Frankreich &#8211; 115,8<br />
Niederlande -103,6<br />
Griechenland &#8211; 101,9<br />
Slowenien &#8211; 100,7<br />
Finnland &#8211; 85,8<br />
Österreich &#8211; 76,4<br />
Portugal &#8211; 75,2<br />
Slowakei &#8211; 61,2<br />
Deutschland &#8211; 51,4<br />
Unseriös wird die Studie, da keine verlässlichen Aussagen über die Verteilung der Vermögen gemacht werden.<br />
So kommt es sogar so weit, dass die Studienuntersuchungen unter dem Vorbehalt &#8220;Vorsicht zu genießen&#8221; behandelt werden.</p>
<p><strong>Das Mitglied des Europäischen Parlamentes, Sven Giegold, schätzt die Studie wie folgt ein:</strong></p>
<p>&#8220;1) Vermögensgleiche Rechte, wie die Forderungen aus Renten- und<br />
Sozialversicherungen und andere staatliche Leistungen, wie<br />
beispielsweise der Zugang zu kostenloser Bildung, wurden nicht in das<br />
Vermögen eingerechnet. In Deutschland trägt das Sozialsystem aber<br />
maßgeblich zum hohen Lebensstandard der BürgerInnen bei. Darüber hinaus<br />
ist in Deutschland die Notwendigkeit, Vermögen zum Schutz vor Notlagen<br />
und zur Altersvorsorge aufzubauen, aufgrund des gut ausgebauten Sozial-<br />
und Rentensystems geringer, als in anderen europäischen Ländern.</p>
<p>2) In der EZB-Studie ist der Immobilienbesitz ein wesentlicher Faktor<br />
der Vermögensbemessung. Insbesondere die Berechnung des Wertes der<br />
Immobilien ist jedoch fragwürdig:</p>
<p>In der Studie wurde der Wert der Immobilien mit Immobilienpreisen von<br />
2008 und 2010 berechnet. In den Ländern, die in der Vermögensstudie<br />
reich erscheinen, sind die Immobilienpreise in diesen Jahren infolge<br />
von Immobilienblasen stark nach oben verzerrt. Dadurch steigt das<br />
Vermögen der Haushalte künstlich an. In Deutschland hingegen sind die<br />
Häuserpreise seit Jahren auf einem stabilen und im europäischen<br />
Vergleich niedrigen Niveau und fließen weniger stark in die<br />
Vermögensbemessung ein.<br />
In anderen Ländern stellt der Immobilienbesitz einen wichtigen Posten<br />
der Altersvorsorge dar. Zudem gibt es einen attraktiven Markt für<br />
Mietwohnungen.</p>
<p>3) Das Vermögen wurde je Haushalt &#8211; und nicht aufgeschlüsselt nach<br />
Einzelpersonen &#8211; berechnet. Aufgeschlüsselt nach Einzelpersonen ist das<br />
Netto-Vermögen der Nordeuropäer höher, da dort vergleichsweise wenige<br />
Personen in einem Haushalt leben. In den südeuropäischen Ländern wohnen<br />
hingegen mehr Personen in einem Haushalt, so dass deren Pro-Kopf-<br />
Vermögen in Wirklichkeit niedriger ist.</p>
<p>4) Die Studie ist Ausdruck der ökonomischen Ungleichgewichte in Europa.<br />
Deutschland hat sich jahrelang durch das Drücken des Lohnniveaus einen<br />
Wettbewerbsvorteil verschafft. Dies spiegelt sich zum Teil in der<br />
Vermögensstudie der EZB wieder. Die hohen Ungleichgewichte in der<br />
Eurozone haben zudem zur Verschuldung zwischen europäischen Staaten<br />
geführt. Das drückt sich in der Nettoauslandsposition der Staaten aus,<br />
die angibt, ob Volkswirtschaften gegenüber dem Ausland unter dem Strich<br />
Vermögen oder Schulden haben. Zum Vergleich der finanziellen<br />
Vermögenssituation zwischen Staaten ist die Nettoauslandsposition zudem<br />
besser geeignet:</p>
<p>Land &#8211; Nettoauslandsposition in % des BIP<br />
Luxemburg &#8211; 107,8<br />
Zypern    - -71,3<br />
Malta &#8211; 7,5<br />
Belgien &#8211; 65,7<br />
Spanien    - -91,8<br />
Italien    - -20,6<br />
Frankreich &#8211; -15,9<br />
Niederlande &#8211; 35,5<br />
Griechenland &#8211; -86,1<br />
Slowenien &#8211; -41,2<br />
Finnland &#8211; 13,1<br />
Österreich &#8211; -2,3<br />
Portugal &#8211; -105,0<br />
Slowakei &#8211; -64,4<br />
Deutschland &#8211; 32,6</p>
<p>Quelle: Economic Governance Support Unit des Europäischen Parlamentes,<br />
Daten vom 15. März 2013</p>
<p>5) Die befragten Haushalte mussten den Wert ihres Vermögens selbst<br />
einschätzen. Es ist gut möglich, dass manche unter- und andere<br />
übertrieben haben. Die Daten sind daher nur wenig aussagekräftig.</p>
<p>6) In der Umfrage wurde nach Wohnsitz und nicht nach<br />
Staatsangehörigkeit unterschieden. Beispielsweise fließt somit das<br />
Vermögen reicher Unternehmen, die sich auf Zypern niedergelassen haben,<br />
in das durchschnittliche Vermögen der Zyprioten ein und erhöht dieses.&#8221;</p>
<p>Ihr Michael Reimann</p>
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		<title>Die verbesserte Welt?</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jun 2012 14:54:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Im Gegensatz zu den Annahmen von Wolf Biermann gehört die Demokratie und damit das Recht auf Rede und Versammlungsfreiheit unmittelbar zu den Werten moderner Gesellschaften. Auch wenn es das Leben (&#8230;) <a href="http://m-reimann.com/?p=583">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im Gegensatz zu den Annahmen von Wolf Biermann gehört die Demokratie und damit das Recht auf Rede und Versammlungsfreiheit unmittelbar zu den Werten moderner Gesellschaften. Auch wenn es das Leben komplizierter macht und vielleicht sogar unbequemer, sind das dir direkten Ausdrücke für einen demokratischen Willensbildungsprozess. Es liegt die Vermutung nahe, dass Demagogen wie Biermann versuchen, dieses Recht einzuschränken. Es existiert allerdings ein kausaler Zusammenhang zwischen Demokratie, Versammlungs- und Redefreiheit. Erinnern wir uns an das Jahr 1964 und bleiben in den USA. Studenten einer Universität haben genau diese Freiheitsrechte motiviert, um für die Bürgerrechte der Schwarzen in Amerikas Südstaaten einzutreten. Sie wendeten sich gegen den heraufziehenden Vietnamkrieg und die Armut in ihrem Land. Das Ergebnis war eine mächtige Bewegung, die die gesamte USA erfasste. Solche grundlegenden Fragen der sozialen Gerechtigkeit stellen sich auch heute. Da es keine bessere Methode der demokratischen Teilhabe gibt, müssen wir die Redefreiheit und Versammlungsfreiheit schützen. Auch wenn junge Menschen heute vor anderen Problemen stehen. Der Zugang zur höheren Bildung wird in den USA immer schwieriger, doch das Erlangen von Wissen ist eine der Grundvoraussetzungen, um soziale Ungerechtigkeiten zu erkennen und sich für ihre Überwindung einzusetzen. Letzten Endes ist die Occupy- Bewegung auch wieder von Studenten in den USA, wie einst1964 initiiert worden. Sie reagierten mit ihrem Handeln, nach gesellschaftlicher Analyse, in dem sie die Probleme beim Namen nannten und auf die Krise aufmerksam machten. Sie machten die Probleme der sozialen Gerechtigkeit zu ihrer Sache. Sie erzielten eine gewaltige Wirkung in den USA. Es steht, wie nie zuvor, die Diskussion um die politische Macht des Geldes und die damit verbundene Einkommensverteilung auf der Tagesordnung. </p>
<p> Der mitschwingende Antisemitismus: </p>
<p>eindeutig muss man feststellen, dass die Finanzjongleure der globalen Aktienmärkte und die Spekulanten, die im Tross des Geldwahnsinns folgen, nicht allein für die  weltwirtschaftliche Krisensituation verantwortlich sind. Zu schnell werden wieder Juden ausgemacht, die angeblich Verantwortung für die Weltfinanzen tragen. Doch dies ist mir viel zu kurz gedacht. Verantwortlich ist die Überproduktionskrise und die Nationalökonomien. Jede einzelne! Ob im Osten oder Westen, Süden oder Norden. Dass es da Glücksritter gibt, die versuchen, mit mehr oder weniger Erfolg, zu spekulieren, liegt an den unterschiedlichen Währungssystemen und Geldmarktinstrumenten. Sie allein verantwortlich zu machen für die weltwirtschaftliche Situation, ist unreal. Geld, dass seit Jahrtausenden als Zahlungsmittel in der Welt existiert, ist nur ein Ausdruck für die in ihm steckende Arbeit. Es ist die Zeit, die der Mensch aufwendet, um durch Arbeit sein Leben zu bestreiten. Und kein Fetisch. Also sind die Unternehmen, ob privat oder staatlich, für die  weltwirtschaftlichen zyklischen Krisen verantwortlich. Es ist also die Aneignung der Wertschöpfung und die nicht adäquate Entlohnung der Zeit verantwortlich.</p>
<p> Ihr Michael Reimann</p>
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		<title>Geld und &#8220;Occupy&#8221;-Bewegung</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jun 2012 12:59:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Diese, aus Amerika stammende, Bewegung stellt eine außerparlamentarische Bewegung dar. Sie reflektiert die Ungerechtigkeiten der Verteilung von Einkommen, Vermögen und Chancen der Menschen und sieht einen direkten Zusammenhang mit der (&#8230;) <a href="http://m-reimann.com/?p=569">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Diese, aus Amerika stammende, Bewegung stellt eine außerparlamentarische Bewegung dar. Sie reflektiert die Ungerechtigkeiten der Verteilung von Einkommen, Vermögen und Chancen der Menschen und sieht einen direkten Zusammenhang  mit der Entwicklung der Wall- Street  und den dort beheimateten Banken der Welt. Die Frage bleibt zu stellen, ist das so einfach mit dem Zusammenhang von wirtschaftlich schlechter Entwicklung und Bankendiktat. Einige Fakten: 90 % der Guthaben an Wertpapieren und Pensionsfonds gehören in den USA den Wohlhabenden und 10 % den anderen Bürgern. Anders als in Europa besitzen damit 1 Prozent der Amerikaner 38 Prozent des Vermögens. Wie weitläufig bekannt ist, haben deswegen die meisten Amerikaner ihre Ersparnisse in Wohneigentum angelegt. Nach der großen Krise 2006 sind die Preise für Immobilien und 1/3 gefallen. Die Statistik weist aus, dass das Guthaben der amerikanischen Haushalte im letzten Quartal des vergangenen Jahres einen Wertzuwachs von 1,46 Billionen $ erreicht hat. Immerhin 1,3 Billionen $ gingen an die 10 % der Reichsten, nur knappe 555 Milliarden davon gingen an die anderen, nicht so wohlhabenden 90 % Prozent der Bürger. Somit liegt auf der Hand, dass es eine klaffende Lücke bei der Vermögensverteilung gibt. Die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer. Derweil werden die Kommunen ihren Pflichtaufgaben durch immer mehr zerfallende Schulen, Brücken und Straßen sowie Krankenhäuser nicht mehr gerecht. Die Forderung nach einer reichen Steuer, wie in Deutschland, ist daher eine gerechtfertigte Forderung. Nach Angaben  in der offiziellen amerikanischen Statistik kommen die reichsten der Reichen durchschnittlich lediglich für 17 %  ihres Einkommens mit Steuern auf. Im Gegensatz dazu wird umso mehr von Millionären, Milliardären und Spitzenmanagern investiert, so in Parteispenden und Lobbyng in Washington, um eigene Interessen bei der Wertpapierentwicklung zu garantieren. Der Spitzensteuersatz für die höchsten Einkommen ist heute so niedrig wie noch nie. Allein der jetzige Wahlkampf, so erwarten Experten, wird die Summe von 6 Milliarden $ verschlingen.</p>
<p>Ein Großteil dieser Summe wird von ausgesprochen konservativen Milliardären, wie von den Gebrüdern Charles und David Koch aufgebracht. Vor diesem Hintergrund agiert die entstehende außerparlamentarische Bewegung, die ja eine zentrale Botschaft hat, nämlich: „dass die zunehmende Konzentration von Einkommen und Vermögen an der Spitze der Gesellschaft unsere Demokratie gefährdet, Geld zieht politische Macht an sich.“  Die Rechtsprechung in Amerika unterstützt, soweit man das einschätzen kann, solch eine politische Forderung. Leider wird diese Bewegung auch genutzt, um aufkommenden Antisemitismus zu unterstützen. Die Frage ist zu stellen, ob die Ursache bei dieser Faktenlage stimmt. </p>
<p>Der Liedermacher Wolf Biermann  schrieb unlängst einen Artikel „Die Welt muss repariert werden“ ;  seine gewagte These ist, dass nicht die Banken und die Manager der Banken verantwortlich sind für die immer größere Verschuldung der Staaten, sondern die demokratischen Spielregeln. Unter der Überschrift „ Glanz und Elend der Demokratie“ schreibt er: „Wer in der Demokratie an die Hebel der Gestaltungsmacht kommen will, muss auch alle paar Jahre wieder, nicht nur von Gleichgesinnten, sondern auch von Menschen gewählt werden, von denen er eigentlich lieber ganz und gar nicht gewählt werden möchte.“ Das würde ja bedeuten das Die Demokratie in Frege zu stellen ist. Spricht da der Antidemokrat ? Scharfsinnig schlussfolgert er, dass die Schuldenberge der Staaten vor allem durch dieses demokratische Grundprinzip verursacht werden. Als Generalsbeispiel zitiert er dann gleich die wichtigsten Wirtschaftsnationen der Welt. Sein Zynismus kennt keine Grenzen denn er schreibt:<br />
“ in Nordkorea oder einer afrikanischen Militärdespotie, wie gerade in Zimbabwe, gibt es solche Schuldenprobleme nicht. Da bereichern sich die Kräfte der Machtapparate nicht  nur raffiniert über den eleganten Geldmarkt, sondern simpel über die nackte Macht.“<br />
Was denkt sich so einer?</p>
<p>Fortsetzung folgt </p>
<p>Michael Reimann</p>
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