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	<title>Reimanns Welt &#187; Hörfunk;Funkerberg</title>
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		<title>Stiftung Funkerberg- 90 Jahre Radio in Deutschland</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Oct 2013 19:30:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Michael Reimann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[90 Jahre Radio in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Hörfunk;Funkerberg]]></category>
		<category><![CDATA[Rundfunk]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern, am 29. Oktober, jährte sich zum 90. Mal die Ausstrahlung der ersten kommerziellen Rundfunksendung, gesendet aus dem Fox – Haus Berlin und abgestrahlt über die Sendeanlagen auf dem Funkerberg (&#8230;) <a href="http://m-reimann.com/?p=1851">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern, am 29. Oktober, jährte sich zum 90. Mal die Ausstrahlung der<br />
ersten kommerziellen Rundfunksendung, gesendet aus dem Fox – Haus<br />
Berlin und abgestrahlt über die Sendeanlagen auf dem Funkerberg in<br />
Königs Wusterhausen. Die Stiftung Funkerberg hatte aus diesem Anlass in den Maschinensaal<br />
des Sendehauses 1 geladen.<br />
Michael Reimann, Vorsitzender der Stiftung, hob in seiner Ansprache die<br />
Bedeutung des Rundfunks als schnellstes Übertragungsmedium von Sprache,<br />
dem Hauptverständigungsmittel der Menschen untereinander, hervor.<span id="more-1851"></span><br />
Vor knapp 100 Gästen stellte er die historische Bedeutung des<br />
Funkerbergs für den Rundfunk dar und würdigte die Arbeit des<br />
Fördervereins, allen voran Wolf-Dieter Säuberlich, den er als Vater<br />
des Sender- und Funktechnikmuseums sieht.<br />
Der zweite Teil des Abends widmete sich Hartmut Kanter, dessen Plakate<br />
die Stiftung Funkerberg Königs Wusterhausen im Historischen Sendehaus<br />
präsentiert. Die von Kanter gesammelten Plakate, Poster und<br />
Druckgrafiken aus der DDR stammen aus den 70er und 80er Jahren.<br />
Grundlage sind meist künstlerisch gestaltete Fotografien, die als solche<br />
oder in grafischer Gestaltung produziert wurden. Namhafte Fotografen und<br />
Grafiker findet man auf der Liste der kreativen Gestalter. Auftraggeber<br />
sind oft die KünstlerInnen selbst gewesen – es sind jedoch auch<br />
Plakate und Druckgrafiken dabei, die im Auftrage staatlicher<br />
Institutionen hergestellt worden sind.<br />
Die Arbeiten sind Zeitdokumente und bekunden die Ausrichtung auf die<br />
Bedürfnisse der Rezipienten, weniger auf kommerzielle Absichten wie es<br />
z. B. bei Ankündigungen von Konzerten. Diese oft einmaligen Kunstwerke<br />
präsentierte Kanter vor 1989 in ersten größeren Galerien in Berlin,<br />
Suhl, Erfurt, Jena, später allem in Berlin und Umland<br />
Die Kanter-Idee, nicht schlechthin Druckgrafiken und Plakate nur<br />
auszustellen, sondern auch die KünstlerInnen (Musiker, Interpreten,<br />
Fotografen, Grafiker) mit ihren Werken leibhaftig oder in Produktionen<br />
sowie ehemalige Kulturpolitiker, -wissenschaftler, -arbeiter in den<br />
Galerien „zu Wort kommen“ zu lassen (Konzerte, Talks, Lesungen),<br />
bereichert die Event-Szene in sensationeller Art und Weise. Da werden<br />
oft im Stile des Infotainments Hintergründe der Kulturpolitik der DDR<br />
sicht- und hörbar gemacht, von denen kaum einer wusste. Auf jeden Fall<br />
bereichern diese Galerien spaßig die Event-Szene.</p>
<p>Die Ausstellung wird von Stiftung gefördert und ist bis zum 20.<br />
Dezember 2013 im Maschinensaal Haus 1 auf dem Funkerberg in Königs<br />
Wusterhausen täglich von 10–17 Uhr zu besichtigen und zu buchen.</p>
<p>KDW</p>
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